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Archiv

2020

Stadtteilarbeit Zanger Berg

Stadtteiltreff und Tauschladen schließen

Aufgrund der dynamischen Entwicklung der Corona-Pandemie und des damit verbundenen Lockdowns schließen der Stadtteiltreff und der Tauschladen ab Mittwoch, 16.12.2020.
Wir hoffen, im Januar unter Einhaltung der Corona-Regeln wieder öffnen zu können. Weitere Informationen dazu werden zu gegebener Zeit hier und auch per Aushang am Stadtteiltreff bekannt gegeben.

Wir wünschen nun erstmal eine ruhige, erholsame und vor allem gesunde Weihnachtszeit und freuen uns auf ein Wiedersehen 2021.

Veröffentlicht am 2. November 2020

Laptop-Aktion im Stadtteiltreff Zanger Berg

Im Stadtteiltreff Zanger Berg können ab sofort gebrauchte Laptops abgegeben werden.

Kurt Neumeister, der bereits PC-und Internet Unterstützung im Stadtteilttreff anbietet, bereitet die Laptops auf und gibt diese an soziale Organisationen weiter, die die Laptops entsprechend verteilen. Der Rotary-Club Heidenheim übernimmt bei der Aktion die Schirmherrschaft, die Stadtverwaltung stellt ihrerseits die Räume des Stadtteiltreffs zur Verfügung.

Die Entstehung der Projektidee und weitere Informationen sind in folgendem Artikel der Heidenheimer Zeitung nachzulesen:

Hier gehts zum Artikel

Veröffentlicht am 3. August 2020

Männertreff am Zanger Berg

Am Dienstag, 11. August findet um 18 Uhr im Stadtteiltreff am Zanger Berg (Berliner Platz 11) der nächste Männertreff mit Uwe Meinhardt statt.
Eingeladen sind Männer jeglichen Alters, es werden verschiedene Themen besprochen und Erfahrungen ausgetauscht.

Die Teilnahme ist kostenlos, wir bitten um Anmeldung unter: 07321 327-1063.

Veröffentlicht am 6. Juli 2020

Stadtteiltreff und Tauschladen laufen wieder an

Unter Vorgaben haben der Stadtteiltreff und der Tauschladen wieder geöffnet. „Wir sind froh, dass wir endlich mal wieder raus können und andere treffen dürfen, da nehmen wir auch die Auflagen gerne in Kauf“, so eine Besucherin des Stadtteiltreffs und des Tauschladens.
 
Der offene Treff findet montags und donnerstags von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr statt.
Der Tauschladen hat dienstags zwischen 14 und 16 Uhr geöffnet.

Veröffentlicht am 6. Juli 2020

Männertreff am 22. Juli

Am Mittwoch, 22. Juli um 18.00 Uhr findet der nächste Männertreff im Stadtteiltreff Zanger Berg statt. In Kooperation mit dem Haus der Familie und unter Moderation und Begleitung durch Männercoach Uwe Meinhardt werden beim Männertreff verschiedene Themen behandelt.
 
Das Alter spielt keine Rolle, Neugierige und Interessierte sind stets willkommen.
 

Veröffentlicht am 12. Juni 2020

Stadtteiltreff und Tauschladen am Zanger Berg öffnen wieder

Der Stadtteiltreff und der Tauschladen am Zanger Berg öffnen unter Auflagen. Am Donnerstag, 18. Juni beginnt der offene Treff von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr, der Tauschladen öffnet am Dienstag, 23. Juni von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr.
 
          - Der offene Treff findet montags und donnerstags von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr statt         
          - Aufgrund der aktuell gültigen Abstandsregelung dürfen sich maximal acht Besucher gleichzeitig im Stadtteiltreff aufhalten
          - Weitere Informationen und Einweisungen werden vor Ort durch den jeweiligen Gruppenleiter erteilt
 
          - Der Tauschladen hat bis auf Weiteres nur dienstags von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr geöffnet
          - Es dürfen sich maximal zwei Besucher gleichzeitig im Tauschladen aufhalten
          - Weitere Regelungen und Informationen werden vor Ort bekannt gegeben
 
Wir möchten die Besuche im Stadtteiltreff und im Tauschladen möglichst unkompliziert gestalten. Dennoch sind wir an die aktuellen Vorgaben aus der Verordnung gebunden. Daher möchten wir alle Besucher bitten, sich rücksichtsvoll zu verhalten, um so weitere Lockerungen situationsbedingt zu ermöglichen.

Veröffentlicht am 12. Juni 2020

Männertreff am Zanger Berg startet wieder

Der Männertreff am Zanger Berg startet am Mittwoch, 24. Juni um 18.00 Uhr wieder im Stadtteiltreff Zanger Berg.

In Kooperation mit dem Haus der Familie und unter Moderation und Begleitung durch Männercoach Uwe Meinhardt findet seit dem Frühjahr ein regelmäßiger Männertreff statt.

Verschiedene Themen werden behandelt, man kann sich unter Männern austauschen. Das Alter spielt dabei keine Rolle.
Neugierige und Interessenten sind stets willkommen.

Weitere Informationen sind gerne unter den angegebenen Kontaktdaten zu erfragen.

Tag der Nachbarn 2020

Gerade in den letzten Wochen und Monaten haben wir alle erlebt, wie wichtig uns soziale Kontakte sind. Ob das ein Schwätzchen vor der Haustür ist, gemeinsame Aktivitäten im Verein oder auch Hilfe bei Einkaufen, im Garten oder bei vielen anderen Dingen – eine funktionierende Nachbarschaft ist immer Gold wert. Auch deshalb gibt es jedes Jahr den „Tag der Nachbarn“. In den vergangenen Jahren wurde dieser immer am Stadtteiltreff gefeiert, man hat sich ausgetauscht und kennen gelernt, wir haben uns verschiedene neue Sachen für den Stadtteil überlegt.
Leider ist dies aufgrund der aktuellen Situation so (noch) nicht möglich. Dennoch möchten wir auf den Tag der Nachbarn am Freitag, 29. Mai aufmerksam machen.

Unter www.tagdernachbarn.de gibt es einige Anregungen und Vorlagen, wie die Nachbarschaft trotzdem gefeiert werden kann. Neben Postkarten und Spielen gibt es hier auch verschiedene Anregungen, die auch in der „Nach-Corona-Zeit“ hilfreich sein werden. Also ein Besuch lohnt sich allemal.

Auch wenn wir den Tag der Nachbarn jetzt nicht feiern können, möchten wir das in den Stadtteilen unbedingt nachholen, sobald die Situation und die Regelungen es zulassen. Bis dahin bietet die oben genannte Seite etwas Zeitvertreib und Abhilfe.

Die aktuelle Entwicklung der Pandemie zeigt einen positiven Trend, so dass auch wir darauf hoffen, bald wieder Zusammenkünfte und gemeinsame Aktionen machen zu können, bis dahin heißt es durchhalten und kreativ bleiben!

Veröffentlicht am 7. April 2020

Steinschlange am Zanger Berg

In vielen Orten an Deutschland entstehen gerade Steinschlangen, bemalte Steine, die mit kleinen Botschaften oder Sprüchen während der Corona-Zeit Mut machen und Langweile vertreiben. So wurde jetzt auch am Zanger Berg, am Berliner Platz, eine solche Steinschlange gesichtet. Die Steinschlange beginnt vor der Stadtteiltreff und möchte weiter wachsen. Also einfach mal vorbeischauen, sich die schon gelegten Steine anschauen und gerne kreativ werden und welche dazu legen. Es wäre doch toll, wenn die Schlange sich bald durch den ganzen Stadtteil zieht…

Veröffentlicht am 1. April 2020

Bunte Sprüche machen Mut

Wenn persönliche Kontakte so gut wie untersagt sind, werden die Menschen auf andere Art und Weise kreativ. Das zeigt sich zum Beispiel an den vielen Botschaften, die momentan an den vielen Hauswänden und Fenstern in Heidenheim zu sehen sind.
Den Artikel der Heidenheimer Zeitung, sowie eine Bilderstrecke dazu gibt’s hier:

https://www.hz.de/meinort/heidenheim/alles-wird-gut-botschaften-der-hoffnung-an-heidenheims-waenden-und-fenstern-45078892.html

Veröffentlicht am 31. März 2020

Stadtteiltreff geschlossen

Aufgrund der aktuellen Situation bleiben der Stadtteilttreff und der Tauschladen bis auf Weiteres geschlossen.

Wir danken für Ihr Verständnis und bleiben Sie gesund!

Veröffentlicht am 4. März 2020

Lieber Rosen am Montag als Asche am Mittwoch

Aber auch der Weiberfasching hatte es dieses Jahr wieder in sich und so versammelten sich zahlreiche Besucher am Donnerstag den 20.02.2020 im Stadtteiltreff am Zanger Berg um die Fetzen fliegen zu lassen und ausgelassen zu feiern.

Es wurde gelacht, gesungen und ein jeder der konnte legte eine flotte Sohle aufs Parkett und tanzte ausgelassen zur Faschingsmusik. Aber auch fürs Auge war einiges Geboten. Von Hexen über Clowns bis zu Mäusen, jeder holte sein bestes Kostüm aus dem Schrank um es freudig zur Schau zu stellen.

Die Faschingstage sind nun leider vorbei aber wir erinnern uns alle an das wunderschöne, gemeinsame Fest in unserem Stadtteiltreff und freuen uns schon auf nächstes Jahr!

Weitere Bilder vom Fasching

Veröffentlicht am 4. Februar 2020

Männertreff im Stadtteil

Im Stadtteiltreff Zanger Berg startet ab Mittwoch, 12. Februar 2020 ein neues Projekt. In Kooperation mit dem Haus der Familie möchten wir auch ein Projekt speziell für Männer anbieten. Männercoach Uwe Meinhardt moderiert und begleitet die Treffen, bei denen verschiedene Themen besprochen und behandelt werden sollen. Los geht’s mit einer Auftaktveranstaltung am Mittwoch, 12. Februar 2020 um 17.00 Uhr im Stadtteiltreff. Es ist keine Anmeldung erforderlich, Männer jeglichen Alters sind herzlich eingeladen.

Veröffentlicht am 8. Januar 2020

Bürger am Zanger Berg starten digital durch!

Am Montag, 08. Januar ist im Stadtteiltreff ein neues Projekt gestartet. „Bürger digital im Alltag“ hilft allen Bürgerinnen und Bürgern, sich im „Digitaldschungel“ zurechtzufinden. Jeden Mittwoch findet von 10.00 Uhr bis 12.15 Uhr eine individuelle Problemlösestunde für mobile Kommunikationsgeräte (Tablet/Smartphone/Notebook…) statt. Donnerstags finden 14-tägig Workshops zu bestimmten Themen statt.

Das Projekt ist eine Kooperation der VHS Heidenheim und der Stadtteilarbeit Heidenheim. Eine Themenübersicht sowie die Anmeldung zur Problemlösestunde und zu den Workshops gibt’s auf der Homepage der VHS Heidenheim:

http://www.vhs-heidenheim.de

Stadtteilarbeit Mittelrain

Veröffentlicht am 3. März 2020

Gemeinsames Basteln am Mittelrain

Stadtteilarbeit Oststadt

Veröffentlicht am 2. November 2020

Integration durch Bürgerschaftliches Engagement und Zivilgesellschaft

Die Landesregierung Baden-Württemberg hat 2018 beschlossen, das Landesprogramm „Integration durch Bürgerschaftliches Engagement und Zivilgesellschaft“ ins Leben zu rufen. Dabei steht die Stärkung des Bürgerschaftlichen Engagements und die aktive Beteiligung von Migrantinnen und Migranten im Mittelpunkt. Politik, Verwaltung, engagierte BürgerInnen, Einheimische und MigrantInnen bekommen so eine Chance, eine gemeinsame Strategie und nachhaltige Strukturen in ihrer Gemeinde aufzubauen.
 
Begleitet und moderiert wird der Prozess durch die Führungsakademie Baden-Württemberg. In Heidenheim wurde das Projekt im Rahmen der Neuauflage des Forums Integration erstmals vorgestellt. Unter Einbeziehung aller Teilnehmer wurde aus drei Stadtteilen die Oststadt als Modellstadtteil ausgewählt.
 
Durch verschiedene Workshops und Zukunftsforen werden Kennenlernen und das „Im-Gespräch-Bleiben“ vorangebracht. Konkrete (Teil-)Projekte entstehen in kooperativen Verfahren im Stadtteil, Beteiligungskultur wird so gelebt und auch sichtbar gemacht. Auch bereits vorhandenes Engagement – welches oftmals noch gar nicht als solches erkannt wird – soll in dem Prozess Platz finden und mit eingebunden werden.

Die erste Auftaktveranstaltung findet online am Donnerstag, den 19.11.2020 von 17:30 bis 20:30 Uhr statt.


Interessierte BewohnerInnen der Oststadt sind herzlich dazu eingeladen an der Veranstaltung teilzunehmen.

Hier gehts zur Veranstaltung!

Die Zugangsdaten erhalten Sie unter 07321 327-1062 oder per Email: demografie@heidenheim.de

Mitwirkung und Engagement

Das "Öffentliche Bücherregal" ist aufgrund der Corona-Pandemie ab dem 14.12.2020 bis auf Weiteres geschlossen!

Stadtteiltreff und Tauschladen am Zanger Berg schließen

Aufgrund der dynamischen Entwicklung der Corona-Pandemie und des damit verbundenen Lockdowns schließen der Stadtteiltreff und der Tauschladen ab Mittwoch, 16.12.2020.

Wir hoffen, im Januar unter Einhaltung der Corona-Regeln wieder öffnen zu können. Weitere Informationen dazu werden zu gegebener Zeit hier und auch per Aushang am Stadtteiltreff bekannt gegeben.

Wir wünschen nun erstmal eine ruhige, erholsame und vor allem gesunde Weihnachtszeit und freuen uns auf ein Wiedersehen 2021.

Aktion „Hoffnungsschimmer“ aus der Stadtverwaltung Heidenheim

Der Weihnachtsmarkt auch in Heidenheim wurde abgesagt, die Tage werden immer kürzer, für Veranstaltungen und Restaurants bleiben die Türen geschlossen und allgemein wirkt im gegenwärtigen Teil-Lockdown alles etwas finster. Einen Lichtblick unter dem Titel „Hoffnungsschimmer“ stellt nun die Stadtverwaltung Heidenheim mit dieser Idee: Der hauseigene Geschäftsbereich Demografie und Gesellschaft ruft alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, ihre Fenster und Vorgärten mit Lichtern zu schmücken.

Gemeinsam können wir diese dunkle Zeit durchstehen und die Gesichter unserer Mitmenschen aufleuchten lassen. Denn gerade in diesem Jahr bekommen Lichter als Zeichen der Hoffnung eine besondere Bedeutung. Damit diese Aktion für möglichst viele Mitmenschen sichtbar wird, bitten die Initiatoren um die Einsendung von Fotos der funkelnden Beleuchtung an online@heidenheim.de, per Nachricht auf Facebook, oder auf Instagram (heidenheim.de).

Die eingesandten Bilder werden ab sofort gesammelt und bis zum 16.12.2020 über die städtischen Social-Media Kanäle geteilt.

"Öffentliches Bücherregal" - Aktuelle Öffnungszeiten

Bitte beachten Sie aufgrund der Corona Pandemie unsere Hygiene- und Verhaltensregeln bevor Sie das Meeboldhaus betreten! Aushänge am Meeboldhaus!Bis auf Weiteres gelten folgende Öffnungszeiten:  

Montag 08:30 Uhr bis 16:00 Uhr 
Dienstag 08:30 Uhr bis 16:00 Uhr 
Mittwoch 08:30 bis 16:00 Uhr 
Donnerstag 08:30 Uhr bis 17:00 Uhr  
Freitag 08:30 bis 12:00 Uhr 

Sommerpause!

Demografie und Gesellschaft- Koordinierung Mitwirkung und Engagement und das Öffentliche Bücherregal sind vom 17. August bis 30. August 2020 geschlossen!

Öffentliches Bücherregal, Bürgerhaus und Stadtteilarbeit starten wieder!

Öffentliches Bücherregal, Bürgerhaus und Stadtteilarbeit starten wieder!
"Die Stadtteilarbeit hat wieder Fahrt aufgenommen und das Bürgerhaus öffnet seine Türen für aktive Gruppen wieder. Auch mit der Wiedereröffnung des öffentlichen Bücherregals erfüllen wir den Wunsch Vieler. Freiwilligenberatung im Meeboldhaus findet nach wie vor nach Anmeldung statt. Wir freuen uns sehr, dass wir, wenn auch unter Sicherheitsmaßnahmen, den Bürgerinnen und Bürgern wieder die Möglichkeit geben können, das Stadtleben durch ihre Aktivitäten zu bereichern. " so Brigitte Weber, Leiterin des Geschäftsbereichs Demografie, Gesellschaft und Bürgerschaftliches Engagement.

- Stadtteilarbeit Kontakt 07321/327-1063, der offene Treff am Zanger Berg findet ab Donnerstag, 18. Juni immer montags und donnerstags von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr statt. Aufgrund der geltenden Vorgaben kann nur eine begrenzte Anzahl von Personen teilnehmen. Der Tauschladen öffnet ab Dienstag, 23. Juni immer dienstags zwischen 14.00 Uhr und 16.00 Uhr, auch hier gelten Auflagen, nähere Informationen vor Ort.

- Bürgerhaus Kontakt 07321/327-1062

- Freiwilligenberatung Kontakt 07321/327-1062

- Das öffentliche Bücherregal hat veränderte Öffnungszeiten: ab 22. Juni 2020, montags und mittwochs von 10 bis 12 Uhr und donnerstags von 15 bis 17 Uhr. Bücherannahme nur nach vorheriger Terminabsprache unter 07321/327-1065.

Mut und Vertrauen

Über 1.000 Mitbürgerinnen und Mitbürgern hieß Oberbürgermeister Bernhard Ilg beim Bürgerempfang zum Neuen Jahr willkommen. Höhepunkt der Feierstunde mit anschließendem Stehempfang war die Ehrung verdienter Mitbürgerinnen und Mitbürger.

Menschen die sich die Hände geben
Handschlag aufs neue Jahr

In Anwesenheit der Bundestagsabgeordneten Leni Breymaier und Margit Stumpp, des Landtagsabgeordneten Martin Grath und Andreas Stoch sowie des neu gewählten Landrats Peter Polta bedankte sich Ilg beim Gemeinderat, mit dem er in der letzten Sitzung des alten Jahres eine Sternstunde erleben durfte. Trotz politischer Gegensätze sei der Gemeinderat dem Gemeinwohl verpflichtet, was in dem einstimmig verabschiedeten Haushalt 2020 zum Ausdruck gekommen sei.

Ilg sprach in seiner Rede in Anlehnung an den Stuttgarter Soziologieprofessor Ortwin Renn vor der „Furcht vor dem Falschen“ und warnte, „dass sich unsere Gesellschaft vor lauter Risikobewertung und Vermeidungsstrategie immer weniger zutraut“, wobei „nicht nur das Zutrauen schwindet, sondern auch das gegenseitige Vertrauen“. Heidenheim müsse als „resiliente Stadt“ lernen, elastisch auf die sich ständig verändernden Bedingungen zu reagieren. Und sie müsse zugleich innovativ sein, um die Chancen, die jede Veränderung bereithält, auch wirklich zu nutzen.

Die Gäste des Bürgerempfangs wurden musikalisch begrüßt vom Musikverein Schnaitheim. Das Heidenheimer Sporttheater zeigte zwischen der Rede des Oberbürgermeisters und der Ehrung verdienter Mitbürgerinnen und Mitbürger ausdrucksstarke und anmutige Akrobatik. Geehrt wurden Siegward Schottky vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub, der Jugendbeirat des Naturtheaters, Hubert Kinzler vom Musikverein Schnaitheim und das Ladenteam des Weltladens. Alle Geehrten wurden in informativen Videos vorgestellt.

2019

Stadtteilarbeit Zanger Berg

Veröffentlicht am 20. Dezember 2019

Weihnachtsbäckerei international am Zanger Berg

Am Dienstag, 17. Dezember haben Besucherinnen des Stadtteiltreffs gemeinsam mit Teilnehmerinnen des integrativen Kochkurses am Zanger Berg deutsche und arabische Köstlichkeiten gebacken. Neben dem Zubereiten der Speisen fand ein reger Austausch statt und das gegenseitige Interesse war groß. So entstand eine unglaubliche Vielfalt an schwäbischen Klassikern und exotischen Backwaren, die am darauffolgenden Tag am lebendigen Adventskalender angeboten wurden.

Mehr Bilder vom Backen

Veröffentlicht am 26. November 2019

Lebendiger Adventskalender – auch der Stadtteiltreff ist dabei!

Im Dezember findet in der Heidenheimer Weststadt der lebendige Adventskalender statt. Unter dem Leitspruch „24 Fenster auf dem Weg nach Weihnachten“ findet im Dezember jeden Abend um 18.30 Uhr ein Treffpunkt Advent statt. Der Stadtteiltreff wird am Mittwoch, 18. Dezember den Termin ausrichten. Auch weitere Bürger und Akteure vom Zanger Berg sind dabei.

Veröffentlicht am 21. November 2019

Neues Projekt im Stadtteiltreff Zanger Berg

Veröffentlicht am September 2019

Herbstzeit = Bastelzeit!

Der Sommer ist vorbei – oder zumindest in seinen letzten Zügen und schickt schonmal seine herbstlichen Vorboten. Da ist es höchste Zeit, nicht nur die Kleidung wieder anzupassen, auch die häusliche Dekoration braucht einen passenden Look. So wurden im Stadtteiltreff Zanger Berg in einer gemütlichen Bastelstunde Windlichter und passende Accessoires von den Besuchern angefertigt.

Veröffentlicht am 9. September 2019

Bastelstunde am Zanger Berg

Veröffentlicht am 4. September 2019

Engagement zahlt sich aus!

Vergangen Freitagnachmittag fand am Zanger Berg die langersehnte Sanierung des Bolzplatzes, dank der Unterstützung vieler freiwilliger Helfer, statt. In Kooperation mit der Firma Matecra, den städtischen Betrieben, dem Geschäftsbereich Demografie, Gesellschaft und Engagement, sowie zahlreichen Jugendlichen vom Zanger Berg, wurde innerhalb weniger Stunden eine sanierungsbedürftige Brachlandschaft in einen großen und schönen Bolzplatz zum Spielen und Toben verwandelt.

Veröffentlicht am 3. September 2019

Billard im Stadtteiltreff

„Billard ist die hohe Kunst des Vorausdenkens. Es ist nicht nur ein Spiel, sondern in erster Linie eine anspruchsvolle Sportart, die neben physischer Kondition, das logische Denken eines Schachspielers und die ruhige Hand eines Konzertpianisten erfordert.“ (Albert Einstein)

Voller Stolz verkünden wir hiermit, dass die beliebte Sportart Billard ihren Weg an den Stadtteiltreff am Zanger Berg gefunden hat. Seit wenigen Wochen können Besucher und Besucherinnen des Stadtteiltreffs am Zanger Berg ihr Geschick an unserem eigenen Tischbillard unter Beweis stellen.

Trotz der im Vergleich zu herkömmlichen Billiardtischen geringeren Größe, ist der Spielspaß bei uns vorprogrammiert und es fanden bereits mehrere Spiele statt, welche sowohl den Mitspielern als auch den Zuschauern sehr viel Freude bereiteten.
Sollte Sie das noch nicht überzeugt haben, sind Sie herzlich eingeladen persönlich vorbei zu kommen um Ihr Glück und Können auszutesten!

Veröffentlicht am 13. August 2019

Viele Hände schaffen schnelles Ende!

Dank der zahlreichen Unterstützung vieler Freiwilliger, konnte vergangene Woche unser Gartenzaun befestigt werden.

Vielen Dank an alle Helfer, ob groß oder klein, die ihren Teil zur Vollendung des bunten Blumenbeetes beigetragen haben!

Veröffentlicht am 16.Juli 2019

80 Jahre – wunderbar, die feiert man nicht jedes Jahr!

Im Kreise vieler Freunde und Verwandten, feierte eine unserer Besucherinnen ihren runden Geburtstag bei uns am Stadtteiltreff im Zanger Berg. Es herrschte eine ausgelassene Stimmung an diesem Tag und während die Sonnenstrahlen uns erwärmten schallte freudiges Gelächter über den Berliner Platz.

Aber auch musikalisch konnte an diesem Tag einiges geboten werden. Als einer der Geburtstagsgäste seine Gitarre auspackte und bekannte Volkslieder schmetterte, die nach Angaben einiger Anwesender „Jeder echter Schwabe kennt,“ blieb kein Mund geschlossen und alle sangen begeistert und aus vollem Herzen mit.

In diesem Sinne, gibt es nur noch eins zu sagen:

80 Jahre sind vollbracht, in denen du hast viel geschafft.
Recht viel Glück auf allen Wegen, Gesundheit und ein langes Leben.

Veröffentlicht am 4. Juli 2019

Ein Garten ohne Zaun…

… ist wie ein Haus ohne Dach. Ein Dach besitzen wir schon, jetzt brauchen wir nur noch einen Zaun für unser Gärtle.
Wir suchen tatkräftige Helfer, die mit uns den Pinsel schwingen und unserem Gartenzaun einen neuen Anstrich verpassen.

Wann: Montag den 08.07.19
Uhrzeit: ab 15:00 Uhr
Wo: Stadtteiltreff Zanger Berg

Mitzubringen: Pinsel (wenn vorhanden), Kleidung ,die auch schmutzig werden darf und am allerwichtigsten: viel gute Laune!! Wir freuen uns auf einen farbenfrohen Nachmittag mit Ihnen!

Veröffentlicht am 11. Juni 2019

Jede Stimme zählt

Der Bolzplatz am Zanger Berg in der Iglauer Straße ist in die Jahre gekommen. Uneben ohne richtige Tore und häufig schlammig oder ungemäht wird es nur noch von wenigen genutzt, obwohl viele gerne kicken.
Die Nachfrage nach einem guten Bolzplatz am Zanger Berg ist groß. Seit langer Zeit wünschen sich die Kinder und Jugendlichen vom Jugendtreff, dass die vorhandene Fläche auf Vordermann gebracht wird und richtige Tore aufgestellt werden, um dort gegeneinander anzutreten oder richtig zu trainieren.

Jetzt bietet sich eine riesige Chance!!!

Die Volksbank hat in Kooperation mit der HZ und der Stadt Heidenheim vier Spielplätze ausgewählt die dringend saniert werden müssen, für die 2019 aber keine Mittel vorhanden sind. Der Bolzplatz am Zanger Berg ist einer davon.


Bitte entscheiden Sie beim Online-Voting mit!!!! Jede Stimme zählt!!!
https://www.swp.de/suedwesten/staedte/heidenheim/welcher-spielplatz-soll-schoener-werden_-31312506.html

Veröffentlicht am 30.05.2019

Es grünt so grün am Berliner Platz

Seniorinnen des Zanger Bergs haben am Berliner Platz gemeinsam mit Kindern des Arthur-Harmann-Kindergartens einen Blühstreifen angesät.

Nach anstrengendem Umgraben und der Bodenvorbereitung konnte gemeinsam gepflanzt und gesät werden. Damit Unwissende nicht weiterhin in das Beet springen, bevor die ersten Keimlinge zu sehen sind, wurden an den Rändern größere Pflanzen gesetzt.

Jetzt ist die Spannung groß, was sich aus den Samenkörnern entwickelt und ob es wirklich ein vier Monate lang blühendes Blumenmeer wird, wie es die Packung der Samenmischung verspricht.

Veröffentlicht am 30. Mai 2019

Ein Tag für mehr Gemeinschaft

Am 24. Mai 2019 wurde zum zweiten Mal der „Tag der Nachbarn“ bundesweit mit tausenden kleine und große Nachbarschaftsfesten gefeiert. Für mehr Gemeinschaft, weniger Anonymität und eine Nachbarschaft, in der man sich zu Hause fühlt.

Die Bewohnerinnen und Bewohner des Zanger Berg feierten diesen Tag als Mitmachfest am Berliner Platz. Alle Altersgruppen waren vertreten und genossen das Miteinander bei strahlendem Sonnenschein im Freien.

Veröffentlicht am 29. Mai 2019

Die „essbare Stadt“

Kürzlich wurden am Berliner Platz von der Stadt Heidenheim Kirsch- und Apfelbäume gepflanzt. Nach dem Motto „Essbare Stadt“ darf jeder zugreifen sobald diese Früchte tragen. Demnächst folgen auch noch Johnnisbeeersträucher.

Ganz besonders freuen sich die Besucherinnen und Besucher des Stadtteiltreffs, die im vergangenen Jahr gemeinsam den Mirabelenbaum am Platz abgeerntet haben. Die meisten Früchte wurde direkt nach dem Pflücken verzehrt. Die Ernte war letztes Jahr reichlich, so dass einige Schalen Mirabellen dem Tafelladen zum Weitergeben gebracht wurden.

Veröffentlicht am 28. Mai 2019

Netzwerktreffen Zanger Berg und Mittelrain

Im vergangenen Monat fand im Evangelischen Johannesgemeindehaus das Netzwerktreffen für den Stadtteil Zanger Berg statt. Zum Netzwerktreffen für den Mittelrain wurde in das Kinder- und Jugendhaus Mittelrain Anfang Mai eingeladen.
Akteure der Stadtteile, Hauptamtliche und Ehrenamtliche, tauschten sich über Aktuelles aus und planten gemeinsam zukünftige Aktionen. Mehr dazu in den Ergebnisprotokollen der Veranstaltungen.

Veröffentlicht am 20.05.2019

Auf gute Nachbarschaft

Am 24. Mai wird bundesweit der Tag der Nachbarn gefeiert. Mit tausenden großen und kleinen Festen setzten Nachbarn ein Zeichen für mehr Miteinander. Das Ziel ist mehr Gemeinschaft und weniger Anonymität.

Auch die Nachbarschaft am Zanger Berg feiert! Das Mitmachfest findet am Freitag ab 15.00 Uhr am Berliner Platz statt.

Jeder bringt etwas zum Essen und Trinken, eigenes Geschirr und Besteck und am besten auch noch seinen Nachbarn mit!!!

Veröffentlicht am 27.03.2019

Zithermusik im Stadtteiltreff

Von alten Volksliedern, bis hin zu weltbekannten Klassikern wurde am Donnerstag, dem 14.03.2019, ein musikalischer Höhepunkt im Stadtteiltreff des Zanger Berges geboten.

Sabine Alice (Leiterin des Zitherbundes Heidenheim) stattete uns einen Besuch ab und sorgte mit Ihrem Auftritt, während Kaffee und Kuchen serviert wurden, für musikalische Unterhaltung. Jung und Alt erfreuten sich an der musikalischen Begleitung, während zu bekannten Volksliedern wie „Horch was kommt von draußen rein“ und „Das Wandern ist des Müllers Lust“ inbrünstig mitgesungen wurde. Natürlich durften auch Klassiker, wie „Der Dritte Mann“ und „Tulpen aus Amsterdam“ nicht fehlen und wurden auf vielfachen Wunsche der Besucher, zur Freude aller, vorgespielt.

Das kleine Konzert dauerte knapp eine Stunde, und alle Beteiligten waren sichtlich glücklich und zufrieden.
Wir bedanken uns an dieser Stelle nochmals ganz herzlich bei Sabine Alice für Ihren Einsatz und freuen uns auf weitere Vorstellungen.

Veröffentlicht am 6. März 2019

…aber am Rosenmontag war Halli-Galli im Stadtteiltreff am Zanger Berg.
In der Vorwoche gab es noch Bedenken wegen der Verkleidung und der mangelnden Karnevalsstimmung der Stadtteilbesucher. Völlig unbegründet.

Hüte, Haarreifen mit Ohren und Umhängen in großer Auswahl ließen jeden Besucher das passende für sich finden. Keiner wollte ohne bleiben. Die gegenseitige Beratung und das ausgelassenen Tauschen der Utensilien lockerten die Stimmung und brachte die ersten Lacher. Mit selbstgebackenen Faschings-Leckereien und Köstlichkeiten von der Bäckerei Matzner war für das leibliche Wohl bestens gesorgt.

Das Fliegerlied, der Ententanz und Polonese Blankenese brachten Bewegung und flotte Hüftschwünge bis die Puste ausging. Ein großes Showtalent im Witzeerzählen wurde an dieesem Nachmittag entdeckt und beklatscht..
Die Zeit verging mit viel Gelächter und guter Stimmung wie im Flug.

Weitere Bilder

Veröffentlicht am 18. Februar 2019

Am Rosenmontag dem 04.03.2019 feiern die Bewohner des Zanger Bergs im Stadtteiltreff (Berliner Platz 11) Fasching.
Jecken jedes Alters sind herzlich eingeladen mitzufeiern.

Veröffentlicht am 4. Januar 2019

Nachbarn feiern gemeinsam Jubilarin

Im Kreise vieler Nachbarn und Besucher des Stadtteiltreffs feierte Frau Geis ihren 90. Geburtstag. Viele ältere Bewohner vom Zanger Berg kennen die rüstige Seniorin noch aus ihrer aktiven Zeit in der Metzgerei ihres Bruders.

Die stets gut gelaunte Seniorin mit dem ansteckenden Lachen, freute sich sehr über die für sie organisierte Feier und hatte wie alle Anwesenden viel Spaß am gemeinsamen Singen und den vorgetragenen Gedichten.

Stadtteilarbeit Mittelrain

Veröffentlicht am 7. November 2019

Gemeinsames Mittagessen am Mittelrain

Am Montag, 04.11.2019 fand wieder ein gemeinsames Mittagessen am Mittelrain statt. Die voll besetzten Tische zeigen, dass dieses Angebot im Rahmen der Stadtteilarbeit sehr gut ankommt. Neben dem hervorragenden Mittagessen, welches von ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürgern organisiert und gekocht wird stehen auch die Gespräche am Tisch im Mittelpunkt. Ein gemeinsamer Mittagstisch schafft Begegnung und Austausch und ist mittlerweile eine feste Größe am Mittelrain. Zusätzlich informierten Joachim Feldmeyer und Gabriele Bartsch vom Haus der Familie über das Projekt „Leihoma/Leihopa“.

Das nächste gemeinsame Mittagessen findet am 27. Januar 2020 statt.

Veröffentlicht am 27. August 2019

Nächstes gemeinsames Mittagessen am Mittelrain am 30. September 2019

Veröffentlicht am 27. August 2019

Veröffentlicht am 17. Juni 2019

Nächstes Essen in Gemeinschaft am Mittelrain

Veröffentlicht am 17. Juni 2019

Veröffentlicht am 28. Mai 2019

Netzwerktreffen Zanger Berg und Mittelrain

Im vergangenen Monat fand im Evangelischen Johannesgemeindehaus das Netzwerktreffen für den Stadtteil Zanger Berg statt. Zum Netzwerktreffen für den Mittelrain wurde in das Kinder- und Jugendhaus Mittelrain Anfang Mai eingeladen.
Akteure der Stadtteile, Hauptamtliche und Ehrenamtliche, tauschten sich über Aktuelles aus und planten gemeinsam zukünftige Aktionen. Mehr dazu in den Ergebnisprotokollen der Veranstaltungen.

Veröffentlicht am 22. April 2019

Veröffentlicht am 29.03.2019

Veröffentlicht am 13. Februar 2019

Veröffentlicht am 14. Januar 2019

Mittagessen in Gemeinschaft geht weiter

Termine für die gemeinsamen Mittagessen im Mittelrain
für das erste Halbjahr 2019.

  • 28. Januar
  • 25. Februar
  • 25. März
  • 06. Mai

Ehrenamtliche kochen und organisieren das Essen im Ökumenischen Gemeindezentrum. Die Kosten liegen bei 5,- € pro Person. Neben Frischzubereiteten gibt es vor dem Nachtisch Informationen rund um den Alltag von Senioren.
Anmeldung ist dringend erforderlich, damit die Mengen richtig abgeschätzt werden können.

Dafür liegen 14 Tage vor dem Termin im ÖGZ Listen zum Eintragen aus. Eine Anmeldung ist aber auch telefonisch bei Evi Lattermann unter 0176 34678506 möglich.

Mitwirkung und Engagement

Veröffentlicht am 11. Januar 2019

Infoveranstaltung - Heidenheimer Betreuungsverein

Schenken Sie ein Stück Lebensqualität – als ehrenamtlicher Betreuer!
Immer mehr Menschen sind auf die Unterstützung durch gesetzliche Betreuer angewiesen. Ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer unterstützen Menschen mit Krankheit oder Behinderung bei der Regelung ihrer Behörden-, Vermögens-, Wohnungs- und Heimangelegenheiten oder auch bei gesundheitlichen Entscheidungen. 60 Prozent aller Betreuungen werden ehrenamtlich geführt, sei es durch Familienangehörige oder engagierte Mitbürger, die sich für dieses Ehrenamt zur Verfügung stellen.
 
Der Heidenheimer Betreuungsverein begleitet und unterstützt etwa 170 ehrenamtliche Betreuer, weitere ehrenamtliche Helfer werden gesucht und sind herzlich willkommen. Eine bestimmte Ausbildung ist für die Übernahme einer ehrenamtlichen Betreuung nicht notwendig, man sollte Einfühlungsvermögen und Verantwortungsgefühl mitbringen, ein gewisses Organisationstalent und die Bereitschaft, sich weiterzubilden. Ebenso sollte man keine Scheu vor dem Umgang mit Behörden und Ämtern haben.
 
Als ehrenamtlicher Betreuer sind Sie haftpflicht- und unfallversichert und erhalten eine Aufwandsentschädigung. Der Betreuungsverein führt Sie in Ihre Aufgabe ein und begleitet Sie. Durch Schulungen und einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch werden Ihnen alle erforderlichen Kenntnisse vermittelt. Setzen Sie Ihre Fähigkeiten für eine sinnvolle Tätigkeit ein und informieren Sie sich unverbindlich unter 07321-943061oder per Mail an info@btv-hdh.de . Weitere Informationen finden Sie auf
www.btv-hdh.de

Der Heidenheimer Betreuungsverein bietet am 24. Januar 2019 um 16  Uhr eine  Informationsveranstaltung zu diesem Thema im Meeboldhaus, Foyer an.

2018

Mitwirkung und Engagement

Veröffentlicht am 04. Dezember 2018

Caring Community geht weiter

Eine gute Nachbarschaft ist Teil der generationengerechten Stadt. Die Bürgerinnen und Bürger sollen gut in Ihren Stadtteilen wohnen und zusammen leben können. Ab 2019 wird deshalb weiterhin am Ausbau der Stadtteilarbeit gefeilt.

Menschen die zusammen ein Projekt gemacht haben
Simona Zöllner (ehemalige Stadtteilkoordinatorin), Anton Bläßle, Evi Lattermann (Stadtteilkoordinatorin), Gabriele Antoniuk, Renate Sommer, Thomas Hasenfus, Ulrike Bewersdorff, Gertrud Weber, Mechthild Gruber, Hauke Juranek, Angelika Egelhof, Astrid Eichert, Uta Paulus, OB Bernhard Ilg, Franz Schwenk, Maria Högerl, Peter Schmeiduch (Ministerium für Soziales und Integration), Bruno Kinzler, Brigitte Weber

Mit dem Pilotprojekt Caring Community wurden in den vergangenen drei Jahren zunächst die Lebensumstände von Seniorinnen und Senioren in den Blick genommen. Gleichwohl hat sich gezeigt, dass gegenseitige Unterstützung nur gelingen kann, wenn Anliegen aller Generationen ernst genommen werden. Oberbürgermeister Bernhard Ilg eröffnete gestern die Abschlussveranstaltung der Pilotphase und dankte den Bürgermentorinnen und –mentoren, die ihre Stadtteile seit 2016 mit Rat und Tat unterstützt haben. „Sie haben gezeigt, dass Bürgerinnen und Bürger ihre Stadt mitgestalten können – für mich ist das Beteiligung auf höchstem Niveau.“ Mit dem strategischen Ziel der Generationengerechtigkeit hat die Stadt Heidenheim vorausschauend die demographische Entwicklung im Blick. „Dass in den vergangenen drei Jahren so viele Erfolge der Gemeinschaft im Quartier spürbar sind, macht mich stolz,“ so Ilg. Er dankte Peter Schmeiduch vom Ministerium für Soziales und Integration für die finanzielle Unterstützung durch die Förderprogramme zur Quartiersentwicklung.  Josef Bühler, Geschäftsführer der AOK Ostwürttemberg war Ansprechpartner und Wegbereiter für die finanzielle Unterstützung durch die Pflegekassen. Beratende und finanzielle Unterstützung kam auch vom Stiftungskonsortium Engagierte Stadt. Weiter hat sich der Landkreis Heidenheim finanziell beteiligt. Bei der Konzeptentwicklung und der Evaluation fand das Projekt in Professorin Dr. Andrea Helmer-Denzel von der DHBW Heidenheim wertvolle wissenschaftliche Unterstützung. Professor Dr. René Gründer, ebenfalls DHBW Heidenheim, hat das Projekt evaluiert. Erkenntnisse seiner Untersuchung sind, dass Nachbarschaftsnetzwerke nicht verordnet werden können und dass die Eigenverantwortlichkeit der Bürgerinnen und Bürger im Stadtteil von Anfang an vermittelt werden muss. Fachkräfte als Moderatoren und Ansprechpartner im Quartier sieht Gründer als Voraussetzung für nachhaltige nachbarschaftliche Hilfenetzwerke an.

In enger Zusammenarbeit mit dem Haus der Familie als Kooperationspartner hat die städtische Koordinierungsstelle Ich für uns in den drei Pilotstadtteilen Großkuchen, Mittelrain und Zanger Berg das Thema Begegnung im Stadtteil in den Blick genommen. „Wo man sich kennt, wird eigenverantwortliche gegenseitige Unterstützung möglich.“ resümierte Brigitte Weber, die Leiterin der Koordinierungsstelle Ich für uns. Die Stadtteilkoordinatorin Evi Lattermann vom Haus der Familie hat anschaulich gezeigt, dass dadurch auch Verbesserungen von Infrastruktur und Mobilität für Bürgerinnen und Bürger erreicht werden können. Von vielfältigen Entwicklungen und Erfolgen wurde von den Bürgermentorinnen und Bürgermentoren aus den Stadtteilen berichtet. So wurde in Großkuchen im Rahmen des Pilotprojektes ein Wochenmarkt mit Lieferservice geschaffen und die Schwabschule als Begegnungsort wurde ausgebaut. Das gemeinsame monatliche Mittagessen, bei dem auch zu unterschiedlichen Seniorenthemen referiert wird, das Basteln für Jung und Alt und das Büchertauschregal tragen im Mittelrain zusammen mit der Beratungsmöglichkeit durch die Stadtteilkoordinatorin zur Verbesserung der Lebensqualität bei. Seit Januar sind am Zanger Berg der Stadtteiltreff und der Tauschladen „Geben und Nehmen“ eröffnet – ein Erfolgsmodell, das sich immer mehr zur Anlaufstelle im Stadtteil etabliert und als Ausgangspunkt für den Ausbau der Stadtteilarbeit genutzt werden kann.

Veröffentlicht am 06. November 2018

Auszeichnung für das freiwillige Engagement in Heidenheim

Die Freiwilligenagentur "Ich für uns" erhält zum zweiten Mal das Qualitätssiegel der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen e.V. bagfa

Als eine von sieben Freiwilligenagenturen wurde die Koordinierungsstelle für bürgerschaftliches Engagement und Demografie "Ich für uns" mit dem Qualitätssiegel der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen e.V. (bagfa) ausgezeichnet und belegt damit ihre gute Arbeit als lokale Anlauf-, Beratungs- und Vernetzungsstelle für bürgerschaftliches Engagement. Oberbürgermeister Bernhard Ilg freut sich über die erneute Auszeichnung: "Die Heidenheimer nehmen die professionelle Beratung für ein Ehrenamt an. Die Rezertifizierung belegt, dass wir auf dem richtigen Weg sind!"

Auf der Mitgliederversammlung der bagfa im Rahmen der Jahrestagung der Welt-Freiwilligenkonferenz 2018 überreichte Dr. Thomas Röbke, Vorsitzender des Sprecher/innenrates des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement (BBE) und bagfa-Vorstandsvorsitzende Birgit Bursee der Leiterin der Koordinierungsstelle "Ich für uns" Brigitte Weber und ihrer Kollegin Diana Fanselow das Zertifikat: "Qualität ist nichts Zufälliges sondern setzt eine kritische Reflektion der eigenen Arbeit voraus."

Die städtische Koordinierungsstelle "Ich für uns" berät und vernetzt seit 2009 Organisationen, die Freiwillige suchen, mit Menschen, die sich gerne freiwillig engagieren wollen. Die Stadtteilarbeit, die bislang in den drei Pilotstadtteilen Zanger Berg, Mittelrain und Großkuchen durchgeführt wird, ist unter ihrem Dach angesiedelt. Auch das Bürgerhaus in der Hinteren Gasse ist ein städtisches Projekt zur Förderung von freiwilligem Engagement. Die erste Zertifizierung war 2016.
Die Koordinierungsstelle arbeitet mit Hochdruck an einer fürsorgenden Gemeinschaft, der Caring Community. Durch Dialog und Begegnung will die Stadt Heidenheim die Chancen der demografischen Entwicklung nutzen, um ihre Herausforderungen solidarisch zu meistern. Die Großkuchener haben mit städtischer Unterstützung die Schwabschule als Begegnungsort wieder belebt und für ihren Teilort eine bessere Infrastruktur geschaffen. Am Mittelrain kochen aktive Bürgerinnen beim regelmäßigen gemeinsamen Mittagessen für Senioren und am Zanger Berg erfahren die Menschen im Stadtteiltreff Gemeinsamkeit. Gewinner sind dabei alle Generationen.
Kontakt und weitere Informationen:

Koordinierungsstelle für bürgerschaftliches Engagement und Demografie "Ich für uns", Brigitte Weber, Grabenstraße 15, Telefon 07321/327-1062

Veröffentlicht am 10. Oktober 2018

Netzwerktreffen der Engagierten Städte in Berlin

Heidenheim ist eine von 50 Engagierten Städten in Deutschland.

Engagierte Stadt/Jörg Farys

Brigitte Weber, Leiterin der Koordinierungsstelle für bürgerschaftliches Engagement und Demografie, und Evi Lattermann, Stadtteilkoordinatorin, sind im Juni nach Berlin gereist. Dort haben sie mit den anderen Engagierten Städten in Deutschland Ideen ausgetauscht, sich informiert, selbst Erfahrungen eingebracht und so weiter an der Idee einer engagierten Stadt in guter Nachbarschaft gearbeitet.

Engagierte Stadt/Jörg Farys

Veröffentlicht am 13. Juli  2018

Menschen im Mittelrain vernetzen sich

Ein Stadtteil ist dann lebendig, wenn man sich kennt. Stadtteilmanagerin Evi Lattermann, Haus der Familie, und Brigitte Weber, Leiterin der Koordinierungsstelle Ich für uns, haben Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreterinnen und Vertreter des öffentlichen Lebens im Mittelrain zu einem Treffen eingeladen.

Lea Gnosa (links), Schulleiterin der Mittelrainschule, und Brigitte Weber von "Ich für uns" knüpfen Netzwerke

Im Austausch zeigten sich die Sorgen der Menschen. Baulich ist der Mittelrain mit seinen vielen Treppen nicht sehr seniorenfreundlich, Sitzgelegenheiten fehlen. Lea Gnosa, Schulleiterin der Mittelrainschule, sorgt sich um ihre Schülerinnen und Schüler. Weil in den Regelklassen immer weniger Kinder mit Deutsch als Muttersprache unterrichtet werden, ist die Integration nicht einfach. Auch im CAP-Markt der Arbeitswohlfahrt kämpft man mit mangelndem Verständnis für die Mitarbeiter. Der Markt beschäftigt benachteiligte Menschen. Gleichzeitig sind sich alle einig: Im Mittelrain lässt es sich gut wohnen.

Die aktiven Mitbürgerinnen und Mitbürger wünschen sich, dass die Strukturen erhalten bleiben und die Begegnungsmöglichkeiten für alle geöffnet werden. Ein weiteres Netzwerktreffen ist deshalb für November geplant. Mit Unterstützung der Stadt möchte man sich an die Umsetzung machen.

Veröffentlicht am 28. Juni 2018

Sicher unterwegs mit der Mitfahrzentrale

Ein Training zur Fahrsicherheit haben die ehrenamtlich tätigen Fahrerinnen und Fahrer der  Mitfahrzentrale absolviert. Die Koordinierungsstelle „Ich für uns“ der Stadt Heidenheim hatte diese Schulung schon mehrfach auf dem Programm.

Trainer Matthias Fiedler (rechts) mit den Teilnehmern des Fahrsicherheitstrainings.

Der Fahrdienst nimmt ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger mit, die kein Auto haben oder sich selbst nicht mehr hinters Steuer setzen.
Einen ganzen Tag lang lernten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei Matthias Fiedler vom ADAC auf einem Übungsplatz in den Seewiesen, wie man in unvorhergesehen Situationen richtig reagiert und kritische Fahrzustände beherrscht.

Die erfolgreiche Teilnahme wurde mit einer Urkunde besiegelt.

Veröffentlicht am 03. Mai 2018

Die vierte Säule der Altersvorsorge

Die Altersvorsorge ruht bekanntlich auf drei Säulen: gesetzlich, betrieblich und privat. Oberbürgermeister Bernhard Ilg kündigte an, in Heidenheim mit der „sozialen Altersvorsorge“ eine vierte Säule bauen zu wollen. „In guter Nachbarschaft“ heißt das Projekt, das in drei Stadtteilen schon funktioniert und nach und nach ausgebaut wird.

Die Koordinierungsstelle für Bürgerschaftliches Engagement und Demografie „Ich für uns“ stellte dem Generationenforum die Erfolgsbilanz nach drei Jahren Aufbauarbeit vor. Im Rahmen des Pilotprojekts „Caring Community“ geht es um neue Formen der klassischen Nachbarschaftshilfe. Testgebiete sind der Mittelrain, der Zanger Berg und Großkuchen.

„In guter Nachbarschaft“ bekommt seine Zentrale im Bürgerhaus in der Hinteren Gasse. Wer eine kurzfristige Unterstützung im Alltag benötigt, kann sich dort melden. In einer Datenbank sind Ehrenamtliche gespeichert, die dann für Einsätze vermittelt werden. Die Ehrenamtlichen gewinnen auf diese Weise ein völlig neues Betätigungsfeld. Wer sich für solche Einsätze interessiert, kann sich bei „Ich für uns“ in der Datenbank registrieren lassen.
Die Stadt Heidenheim steht mit dem Projekt nicht allein da. „In guter Nachbarschaft“ wird von 14 Organisationen gemeinsam getragen, die das Vorhaben in den nächsten Jahren mitbegleiten, unterstützen und ausbauen werden.

Das Pilotprojekt wurde in den letzten drei Jahren durch Zuschüsse aus verschiedenen Quellen finanziert. Der Großteil kam von den Pflegekassen, aus einem Stiftungskonsortium des Bundes „Engagierte Stadt“ und des Landes über das Förderprogramm „Gemeinsam sind wir bunt“. Der Landkreis Heidenheim und die Stadt Heidenheim beteiligen sich ebenfalls. Die Pilotphase war noch gar nicht beendet, da wurde das Projekt mit dem Preis „Quartier 2020“ ausgezeichnet.
Bis Mitte des Jahres legt die Duale Hochschule den Abschlussbericht ihrer Evaluation vor. Dann entscheidet der Gemeinderat, wie sich „In guter Nachbarschaft“ in der Stadtgemeinschaft verankern lässt.

Videos

In guter Nachbarschaft - wie funktioniert das?

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Ehrenamtliche aus Heidenheim helfen ihren Mitbürgern für ein Miteinander in guter Nachbarschaft.

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Bilder

Oberbürgermeister Bernhard Ilg eröffnet das Generationenforum.
Dorothee Raspel, bisherige Leiterin der Koordinierungsstelle für bürgerschaftliches Engagement, berichtet über die Entstehung des Projektes "In guter Nachbarschaft".
Evi Lattermann (Projektkoordinatorin in drei Stadtteilen) im Interview mit Ehrenamtlichen aus Großkuchen, Zanger Berg und Mittelrain
Anton Bläßle (Bürgermentor) berichtet aus Großkuchen.
Anton Bläßle (Bürgermentor) berichtet aus Großkuchen.
Besucher des Generationenforums - Ehrenamtliche, Kooperationspartner, Vertreter aus Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger.
Mechthild Gruber (Bürgermentorin) berichtet vom Mittelrain.

Veröffentlicht am 10. Januar 2018

Mut und Zusammenhalt

Ebenso hoch wie der Andrang war die Zufriedenheit unter den 1.000 Bürgerinnen und Bürgern, die der Einladung von Oberbürgermeister Bernhard Ilg zum Bürgerempfang gefolgt sind. Die eindrucksvollen Portraits der geehrten Gruppen und Einzelpersonen verstärkten den Eindruck vom guten Zusammenhalt in Heidenheim. Ilg wünschte sich, den Veränderungen unserer Zeit mutig und ohne Vorurteile zu begegnen.

Die Geehrten des Bürgerempfangs

Am Bürgerempfang im Martin-Hornung-Saal des Congress-Centrums nahmen gleich fünf Abgeordnete teil. Ilg begrüßte Dr. Inge Gräßle aus dem Europäischen Parlament, Leni Breymaier und Margit Stumpp aus dem Deutschen Bundestag und die Landtagsabgeordneten Martin Grath und Andreas Stoch. Die Abgeordneten, die Stadträtinnen und Stadträten, die städtischen Fachbereichsleiter und eine großen Zahl von Repräsentanten des öffentlichen Lebens nutzten nach den Ehrungen die Gelegenheit zum Gedankenaustausch im Foyer.

In sorgfältig zusammengestellten Videos wurde die Leistung der geehrten Gruppen und Einzelpersonen gewürdigt: Karl Schaible von der Kreisverkehrswacht Heidenheim, Anton und Helene Bläßle aus Großkuchen, das Integrations-Theater „Führ dich nicht so auf! - Gelebtes Miteinander“, das Ökumenische Frauenfrühstück im Mittelrain und Filialleiter Frank Rebmann vom Real-Markt.

Die nach und nach eintreffenden Gäste wurden musikalisch begrüßt vom Musikverein Großkuchen unter Leitung von Bernd Scherieble.

Das Tanzpaar Brigitte Pfeiler und Jörg Lutz von der Tanzsportabteilung des SV Mergelstetten zeigte zwischen der Ansprache des Oberbürgermeisters und den Ehrungen ein Potpourri unterschiedlicher Tanzstile.

Videos

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Karl Schaible ist seit 50 Jahren Mitglied bei der Kreisverkehrswacht Heidenheim und war fast 35 Jahre als Vorsitzender tätig. Durch die Initiative von Karl Schaible wurde 1982 die Schaffung und Inbetriebnahme der stationären Jugendverkehrsschule möglich. Neben dem Übungsplatz ist auch ein Gebäude mit Schulungsraum, sanitären Einrichtungen, einem Büro und einem Abstell- und Werkstattraum für die Fahrzeuge entstanden. Seither kann dort das Fahrsicherheitstraining für die Grundschulen stattfinden. Karl Schaible hat sich noch in vielen weiteren Initiativen für die Jugendverkehrsschule eingesetzt, beispielsweise sind dank Karl Schaible im Jahr 2016, 22 neue Fahrräder angeschafft worden.

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Das Ehepaar Engagiert sich außergewöhnlich stark und vielseitig in verschiedenen Vereinen und Institutionen in Großkuchen und das zum Teil über Jahr zehnte hinweg. Dazu gehören die Feuerwehr, der Gesangverein Sangeslust Großkuchen, der Rentner- und Seniorenclub Großkuchen, der VdK Ortsgruppe Großkuchen, das Programm „Caring Community“ in Großkuchen, zudem ist Herr Bläßle seit Jahrzehnten in der Theatergruppe des Ortes aktiv und ist bis heute der Nikolaus bei Weihnachtsfeiern und am Nikolaustag. Frau Bläßle betreut Demenzkranke Personen und erfreut jeden bei allen Veranstaltungen mit Ihren Koch- und Backkünsten.

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Die Theatergruppe besteht seit 2013. Die Spielleiterinnen Brigitte Krug-Oberlader und Helen Döbelin (Mutter und Tochter) haben sich zum Ziel gesetzt, Menschen mit und ohne Migrationshintergrund mit unterschiedlicher Sprachkompetenz, unterschiedlichem Bildungsstand und sozialer Herkunft zusammenzuführen, um gemeinsam mit viel Spaß ein Theaterstück zu entwickeln, es zu inszenieren und zur Aufführung zu bringen. Denn Theaterspielen verändert den Blickwinkel, stärkt das Selbstbewusstsein, fördert gegenseitiges Verständnis und Toleranz und ist nicht nur ein Gewinn zur Bewältigung des realen Lebens, sondern auch ein wichtiger Schritt zur Integration. Die derzeit 18 Mitwirkenden sind zwischen 7 und 82 Jahre alt. Somit fördert das Projekt auch das Zusammenleben der Generationen.

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Seit 1989 organisieren ca. 7 Frauen ein monatliches, generationsübergreifendes Frühstück mit Bildungsangebot im ökumenischen Gemeindezentrum auf dem Mittelrain. Neben dem Frühstück werden die Teilnehmerinnen mit unterschiedlichsten Vorträgen aus allen Bereichen des Lebens unterhalten. Hierfür werden extra Referenten, auch von extern, gebucht.

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Herr Rebmann engagiert sich als Geschäftsführer von Real in vielen verschiedenen Projekten der örtlichen Gemeinschaft. Zum einen kommen jedes Jahr zur Weihnachtszeit Kindergartenkinder, um im Real Weihnachtsplätzchen zu backen. Zum anderen beliefert Real jeden Samstag den Wochenmarkt in Großkuchen und die Senioren aus Heidenheim können sogar per E-Mail ihre Lebensmittel von Real nach Hause bestellen. Außerdem kann die  Boule-Gruppe auch im Winter trainieren, da Herr Rebmann hierfür die Tiergarage von Real zur Verfügung stellt. Diese, und noch viele weitere Projekte werden durch Herr Rebmann und Real gefördert.

Stadtteilarbeit Zanger Berg

Veröffentlicht am 31. Dezember 2018

Geschenke tauschen

Socken zu klein, Spiel doppelt oder einfach den Geschmack nicht getroffen? Sicherlich findet sich jemand, der sich über das Weihnachtsgeschenk noch freut.

Ab dem 3.Januar ist der Stadtteiltreff Zanger Berg wieder Montag- und Donnerstagnachmittag von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr geöffnet.

Guterhaltene, saubere und funktionstüchtige „Schätze“ können am Berliner Platz 11 abgegeben werden. Aber auch ohne etwas mitzubringen, darf bei Geben und Nehmen gestöbert, entdeckt und mitgenommen werden.

Neben Geben und Nehmen sind die Bürger eingeladen sich bei Kaffee und Punsch kennen zu lernen und einen netten Nachmittag in geselliger Runde zu verbringen.

Veröffentlicht am 28. Dezember 2018

Ausklang und Weihnachtsfeier mit vollem „Haus“

Einen schöneren Jahresabschluss hätte es nicht geben können.

Wie alles begann.
Am 04.01.2018 hat der Stadtteiltreff das erste Mal geöffnet. Die Räume waren renoviert aber zu der Zeit nur spärlich eingerichtet. Die ersten Besucher kamen vorsichtig und neugierig. Es war ein schöner Start im kleinen Rahmen.


Über das Jahr hat sich einiges verändert. Durch verschiedenste Möbelspenden hat sich der Raum ständig veränder. Mittlerweile ist ein gemütlicher multifunktional zu nutzender Raum daraus geworden, der sowohl Stauraum bietet als auch die Möglichkeit in verschiedenster Konstellation zusammenzusitzen.

Genutzt wurde er 2018 zur Beratung, zu Netzwerktreffen, zum Plätzchenbacken, Karten spielen, Basteln und vor allem für gemütliche Runden zum Zusammensitzen. Im Sommer war es den Besuchern zudem möglich gut beschattet am Berliner Platz außen zu sitzen. Die Gemeinschaft im Freien, das Sehen und Gesehen werden, war für alle eine Bereicherung.

Und jetzt…
Am 17.12.2018 fand in den Räumen des Stadtteiltreffs eine gemeinschaftlich organisierte Weihnachtsfeier zum Jahresabschluss statt. Die Damen von der DRK-Gymnastik sind in voller Teilnehmerstärke schon vor der regulären Öffnungszeit zum Feiern gekommen. Neben köstlichen Selbstgebackenen, gab es Schokonikoläuse, Eierlikör-Versucherli und wie sonst auch üblich Punsch, Tee und Kaffee.
Nach und nach gesellten sich immer mehr Bewohner vom Zanger Berg dazu.

Es war erstmal der Fall, dass sowohl die Stühle als auch das Geschirr nicht ausreichte. Man könnte klagen. Umgekehrtes war aber der Fall. Alle Anwesenden freuten sich mit den Aktiven über den Zulauf und Zuspruch.

Mehr kann man sich für das erste Jahr nicht wünschen.

Die nächste größere Stuhlspende ist schon eingeleitet und Geschirr kommt das Jahr über mehr zu Geben und Nehmen als gebraucht wird. Dementsprechend wird sich der Stadtteiltreff weiterhin stetig verändern, den Bedürfnissen anpassen und hoffentlich weitere Besucher anziehen.

Besonders bedanken möchte ich mich bei Ute Neumeister. Nur durch ihre tatkräftige Unterstützung war es möglich den Stadtteiltreff über das ganze Jahr (ohne einen einzigen Schließtag) montags und donnerstags zu öffnen.

Danke, Danke, Danke….allen Unterstützern, Helfern, Bewohnern und Besuchern für das erlebnisreiche gelungene erste Jahr!!!
Nach einer kurzen Weihnachtspause, ist ab dem 3. Januar 2019 wie gewohnt Montag- und Donnerstagnachmittag von 14.30 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet.

Veröffentlicht am 11. Dezember 2018

In der Weihnachtsbäckerei

Gemeinsam backt es sich am schönsten.

Bewohnerinnen des Stadtteils Zanger Berg zauberten einen weihnachtlichen Duft im Stadtteiltreff. Spitzbuben, Mokkaherzen, Haselnuß-Häufchen und viele mehr konnten anschließend genascht werden.
Nicht bedacht wurde, dass der günstige Herd in der Küche ohne Umluft nicht mehrere Blechen gleichzeitig schafft. Dementsprechend konnte der Herd nicht mit den flinken Händen Schritt halten. Dies war allerdings halb so schlimm, da alle

Beteiligten nebenbei bei den Weihnachtsartikeln von „Geben und Nehmen“ stöbern konnten.
Angedacht war die Sorten untereinander zu tauschen, damit jeder eine größere Vielfalt am heimischen Teller hat. Die Bäckerinnen stellen aber einen Großteil der Werke der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen.

Ein großer Teller bunt gemischt ging an den Jugendtreff im Johannisgemeindehaus, einige Päckchen gingen an Seniorinnen, die regelmäßig zum Stadtteiltreff kommen und selbst nicht mehr backen können. Über weitere Köstlichkeiten können sich alle freuen, die am 17.12. zur Weihnachtsfeier (ab 14.30 Uhr) in den Stadtteiltreff kommen.

Zur Info:

Der letzte Öffnungstag in diesem Jahr ist  Donnerstag der 20.12.2018.

Das neue Jahr beginnt im Stadtteiltreff mit einer Feier.
Am 03.01. feiern wir den 90. Geburtstag einer jungebliebenen Seniorin mit allen die Spaß am gemeinsamen Feiern haben.

Veröffentlicht am 07. Dezember 2018

Caring Community geht weiter

Eine gute Nachbarschaft ist Teil der generationengerechten Stadt. Die Bürgerinnen und Bürger sollen gut in Ihren Stadtteilen wohnen und zusammen leben können. Ab 2019 wird deshalb weiterhin am Ausbau der Stadtteilarbeit gefeilt.
Mit dem Pilotprojekt Caring Community wurden in den vergangenen drei Jahren zunächst die Lebensumstände von Seniorinnen und Senioren in den Blick genommen. Gleichwohl hat sich gezeigt, dass gegenseitige Unterstützung nur gelingen kann, wenn Anliegen aller Generationen ernst genommen werden. Oberbürgermeister Bernhard Ilg eröffnete gestern die Abschlussveranstaltung der Pilotphase und dankte den Bürgermentorinnen und –mentoren, die ihre Stadtteile seit 2016 mit Rat und Tat unterstützt haben. „Sie haben gezeigt, dass Bürgerinnen und Bürger ihre Stadt mitgestalten können – für mich ist das Beteiligung auf höchstem Niveau.“ Mit dem strategischen Ziel der Generationengerechtigkeit hat die Stadt Heidenheim vorausschauend die demographische Entwicklung im Blick. „Dass in den vergangenen drei Jahren so viele Erfolge der Gemeinschaft im Quartier spürbar sind, macht mich stolz,“ so Ilg.

Er dankte Peter Schmeiduch vom Ministerium für Soziales und Integration für die finanzielle Unterstützung durch die Förderprogramme zur Quartiersentwicklung.  Josef Bühler, Geschäftsführer der AOK Ostwürttemberg war Ansprechpartner und Wegbereiter für die finanzielle Unterstützung durch die Pflegekassen. Beratende und finanzielle Unterstützung kam auch vom Stiftungskonsortium Engagierte Stadt. Weiter hat sich der Landkreis Heidenheim finanziell beteiligt. Bei der Konzeptentwicklung und der Evaluation fand das Projekt in Professorin Dr. Andrea Helmer-Denzel von der DHBW Heidenheim wertvolle wissenschaftliche Unterstützung. Professor Dr. René Gründer, ebenfalls DHBW Heidenheim, hat das Projekt evaluiert. Erkenntnisse seiner Untersuchung sind, dass Nachbarschaftsnetzwerke nicht verordnet werden können und dass die Eigenverantwortlichkeit der Bürgerinnen und Bürger im Stadtteil von Anfang an vermittelt werden muss. Fachkräfte als Moderatoren und Ansprechpartner im Quartier sieht Gründer als Voraussetzung für nachhaltige nachbarschaftliche Hilfenetzwerke an.

In enger Zusammenarbeit mit dem Haus der Familie als Kooperationspartner hat die städtische Koordinierungsstelle Ich für uns in den drei Pilotstadtteilen Großkuchen, Mittelrain und Zanger Berg das Thema Begegnung im Stadtteil in den Blick genommen. „Wo man sich kennt, wird eigenverantwortliche gegenseitige Unterstützung möglich.“ resümierte Brigitte Weber, die Leiterin der Koordinierungsstelle Ich für uns. Die Stadtteilkoordinatorin Evi Lattermann vom Haus der Familie hat anschaulich gezeigt, dass dadurch auch Verbesserungen von Infrastruktur und Mobilität für Bürgerinnen und Bürger erreicht werden können. Von vielfältigen Entwicklungen und Erfolgen wurde von den Bürgermentorinnen und Bürgermentoren aus den Stadtteilen berichtet. So wurde in Großkuchen im Rahmen des Pilotprojektes ein Wochenmarkt mit Lieferservice geschaffen und die Schwabschule als Begegnungsort wurde ausgebaut. Das gemeinsame monatliche Mittagessen, bei dem auch zu unterschiedlichen Seniorenthemen referiert wird, das Basteln für Jung und Alt und das Büchertauschregal tragen im Mittelrain zusammen mit der Beratungsmöglichkeit durch die Stadtteilkoordinatorin zur Verbesserung der Lebensqualität bei. Seit Januar sind am Zanger Berg der Stadtteiltreff und der Tauschladen „Geben und Nehmen“ eröffnet – ein Erfolgsmodell, das sich immer mehr zur Anlaufstelle im Stadtteil etabliert und als Ausgangspunkt für den Ausbau der Stadtteilarbeit genutzt werden kann.

Veröffentlicht am 01. Dezember 2018

Netzwerktreffen am Zanger Berg

Sich Kennen und voneinander Wissen ist Fundament einer beginnenden Vernetzung

Beim ersten Netzwerktreffen am Zanger Berg sammelten Akteuer vom Zanger Berg Informationen über bestehende Angebote und Bedarfe des Stadtteils. Neben der Bestandsaufnahme wurden Ressourcen vorgestellt und mögliche Zusammenarbeit diskutiert.

Regelmäßige Treffen und gemeinsame Projekte sind angedacht und werden von allen Anwesenden begrüßt. Die Treffen sind eine offene Veranstaltung zu der Interessierte jederzeit dazukommen können. Die nächste Zusammenkunft ist für das Frühjahr 2019 geplant.

Veröffentlicht am 05. November 2018

Stadtteiltreff Zanger Berg stellt sich vor

„In Stadtteilen mit wenig Infrastruktur wird ein zentraler Ort der Begegnung zur wichtigen Anlaufstelle“, so Evi Lattermann Projektkoordinatorin.
Seit Januar gibt es am Zanger Berg einen Treffpunkt für die Bürgerinnen und Bürger. Zentral gelegen am Berliner Platz 11, gegenüber der Bäckerei Matzner, kann man an zwei Nachmittagen in der Woche bei Kaffee, Tee und Kuchen zusammenkommen, alte Bekannte wiedertreffen und neue Nachbarn kennen lernen.

Mittlerweile treffen sich hier regelmäßig Generationen und Kulturen, die sich im öffentlichen Raum nicht näher kennen lernen würden.

Ende Oktober kamen Bürgermentoren vom Mittelrain und aus Großkuchen, um live zu erleben, wie der Stadtteiltreff genutzt wird. Evi Lattermann führte durch die Räume, berichtete über die aufwendigen Renovierungsarbeiten, der aktuellen Nutzung und Auslastung sowie dem Konzept.
Sie berichtete, dass der Raum „Geben und Nehmen“ für viele Bewohnerinnen und Bewohner erster Anknüpfungspunkt ist. Eine kurze freundliche Begrüßung und ein paar nette Worte sind oft der Einstieg in eine nette Unterhaltung oder ein erstes Kennenlernen auch wenn die Sprachvielfalt am Zanger Berg dabei eine große Herausforderung darstellt.
Nach mehreren kurzen Begegnungen traut sich der ein oder andere manchmal auch in den Raum nebenan.Auch an diesem Nachmittag haben Besucherinnen Selbstgebackenes und Geerntetes mitgebracht, um es mit ihren Nachbarinnen und Nachbarn zu teilen. Lattermann betont wie wichtig es ihr sei das „Geben und Nehmen“ im Stadtteiltreff vorzuleben und als Kultur des Miteinander vorzuleben und weiterzugeben.
Die Gäste aus den anderen Stadtteilen erleben einen Nachmittag mit netten Gesprächen, hitzigen Diskussionen und gemeinsamen Lachen. Ute Neumeister, eine ehrenamtliche Helferin berichtet, dass an manchen Nachmittagen auch zusammen gebastelt oder Karten gespielt wird. Die Zusammensetzung und Anzahl der Besucher sei immer unterschiedlich.
Wichtig ist beiden, dass es in dem Stadtteiltreff keine Grüppchenbildung gibt. Um dies zu vermeiden gäbe es die große Tafel bei der sich durch ständiges Kommen und Gehen die Menschen immer wieder neu mischen und vorstellen. Die gelebte offene Willkommenskultur multipliziert sich mit jedem neuen Besucher, der sich in der Atmosphäre wohlfühlt und ein Teil davon wird.Lattermann führt durch die Räume und berichtet, dass die meisten Möbel und Gegenstände Spenden sind. Zu vielen gibt es eine Geschichte. Mit Ausnahme des Bodens und der Küche mussten keine großen Summen in die Hand genommen werden, um aus den stark renovierungsbedürftigen Räumen einen Ort zum Wohlfühlen zu machen.
Aktuell werden die Räume vom DRK montags für Seniorengymnastik genutzt. Geplant seien zwei  neue Projekte in Zusammenarbeit mit Integrationsmanagerinnen der Stadt Heidenheim, die Frauen mit Migrationshintergrund verstärkt einbinden wollen. „Es wäre schön, wenn sich noch mehr Personen, Gruppen oder Träger finden, um die Räume mit Leben zu füllen und Menschen zusammenzubringen“, so die Projektkoordinatorin.Im leider nicht barrierefreien Untergeschoss werden die frisch renovierten WC-Räume vorgestellt.
Abschließend führt Lattermann die Besucher in den Abstelltaum im Keller in dem die Akteure des Stadtteiltreffs Nachhaltigkeit praktizieren. Neben den akkurat sortierten nicht weiter zu gebenden und zu entsorgenden Gegenständen, gibt es Vieles was gezielt aufgehoben wird. So werden das DRK und der „Sieben Zwerge“-Laden des Kinderschutzbund mit gut erhaltener Bekleidung versorgt, gute Kinderbücher ergänzen später Schulbibliotheken und viele weitere „Schätze“ werden an die richtigen Stellen weitergegeben.
Die Besucher zeigten sich begeistert was am Zanger Berg innerhalb eines Jahres alles entstanden ist und ließen den Nachmittag in Mitten der Bewohnerinnen und Bewohner des Zanger Bergs ausklingen.

Veröffentlicht am 29. August  2018

Es ist vollbracht

Endlich, endlich, endlich ist es geschafft! Das „Stadtteiltreff-Schild“ ist angebracht.

Ein großer Dank gilt den fleißigen Handwerkern, die nach viel Tüftelarbeit das Schild gemeinsam montiert haben.

Franz Kauntzinger („ich war Ingenieur“) hat alles durchdacht, das komplette Arbeitsmaterial mitgebracht und delegiert. Der Mann der Tat war Frank Lattermann.
Ein tolles Team!!!

Veröffentlicht am 21. August  2018

Wir waren dabei – Barcamp der Engagierten Stadt in Berlin

Gerade erschien auf der Homepage der Engagierten Stadt der Bericht über das Barcamp in Berlin. Es ist zwar mittlerweile schon einige Tage her, dass Brigitte Weber von der Ehrenamts-koordinationsstelle „Ich für uns“ und ich (Evi Lattermann) Projektkoordination von „In guter Nachbarschaft“ in Berlin waren, aber die Inhalte der Veranstaltung wirken noch nach und sind teil unserer Arbeit.

Ausführlicher Bericht auf der Homepage der Engagierte Stadt
https://www.engagiertestadt.de/2018/08/16/auf-ein-drittes-das-barcamp-der-engagierten-stadt/
Den Film zum BarCamp sehen Sie hier:
https://www.youtube.com/watch?v=7D1uoOP9qfU

Keine Sommerpause auf dem Zanger Berg

Trotz Sommerhitze und Freibadwetter: Der Stadtteiltreff im Heidenheimer Wohngebiet Zanger Berg hat auch in den Sommerferien wie gewohnt geöffnet.

Jeden Montag- und Donnerstagnachmittag von 14.30 – 17.00 Uhr ist es möglich bei „Geben und Nehmen“ gut Erhaltenes abzugeben und neue Schätze zu finden.

Zur gleichen Zeit treffen sich bei Kaffee und Kuchen, Wassermelone und Eiskaffee alte Bekannte, neu Zugezogene und Interessierte, um gemeinsam einen netten Nachmittag zu verbringen. Dabei entstehen neue Bekanntschaften, ein Sich-gegenseitig-helfen und ganz neue Ideen was die Gemeinschaft am Zanger Berg braucht.
Projektumsetzer, Mitdenker und Vorwärtsmacher sind genauso herzlich willkommen wie Zuhörer, Gegenstände-Tauscher, Kaffee-und-Kuchen-Genießer und jeder andere, der sich für „In guter Nachbarschaft“ und den Stadtteiltreff interessiert.

Veröffentlicht am 30. Oktober 2018

Viele Besucher und gute Gespräche am reich gedeckten Tisch

Der Stadtteiltreff am Zanger Berg zeigte sich von seiner schönsten Seite. Herausgeputzt war sowohl der reich gedeckte Tisch als auch die Besucherinnen und Besucher für den Termin  am 30.07.2018. für den sich der Bundestagsabgeordneten Roderich Kiesewetter angekündigt hatte.

Viele fleißige Hände packten im Vorfeld mit an und gestalteten den wunderschönen Nachmittag. Von der kreativen Blumendeko über den selbst gebackenen Kuchen bis zu einem großen Korb an Äpfeln und Zwetschgen für jedermann war das Miteinander der Besucher sichtbar und spürbar.

Kein Platz war an der großen Tafel mehr frei als der Bundestagsabgeordnete um 15.00 Uhr eintraf.  Nach einer kurzen Begrüßung durch Evi Lattermann trug Frau Schimberra ein Gedicht vor und überreichte Kiesewetter ein Aquarell ihres Mannes, dem Künstler Max Schimberra, von der Burg Katzenstein als Geschenk.

Manche Gäste waren das erste Mal im Stadtteiltreff und kamen hauptsächlich um Kiesewetter zu treffen. Bei den meisten handelte es sich aber um Bewohnerinnen und Bewohner des Zanger Bergs, die den Stadtteiltreff auch an den regelmäßigen Öffnungszeiten für ein nettes Miteinander nutzen. Kiesewetter mischte sich unter sie und nahm sich Zeit für Gespräche. Es fand ein reger Austausch statt. Aufmerksam hörte  Kiesewetter zu was die Bürgerinnen und Bürger über ihren Stadtteil und über sich berichteten. Er beantwortete Fragen und notierte sich Anliegen.

Veröffentlicht am 25. Juli  2018

Weichen stellen für Stadtentwicklung

Im Rathaus setzt man auf Beteiligung bei der Entwicklung des Ehrenamtes und der Arbeit in den Stadtteilen. Oberbürgermeister Bernhard Ilg begrüßt Vertreter aus der Zivilgesellschaft, freier Träger, von Unternehmen und der Verwaltung. Ein generationengerechtes Heidenheim ist nur mit Beteiligung der Bürger und der hauptamtlichen Akteure machbar. Um dieses strategische Ziel der Stadt Heidenheim umzusetzen, wurde das Konzept In guter Nachbarschaft – Caring Community entwickelt.

Die Leiterin der Koordinierungsstelle Ich für uns, Brigitte Weber, hat dazu für den 23. Juli ins Rathaus eingeladen. Gemeinsam mit Evi Lattermann, der Projektkoordinatorin vom Haus der Familie, hat sie die bisher geleistete Arbeit in der dreijährigen Pilotphase von Caring Community kurz umrissen. Moderiert wurde die voll besetzte Veranstaltung von Susanne Saliger von der Akademie für Ehrenamtlichkeit Deutschland im Auftrag des Stiftungskonsortiums Engagierte Stadt, das die Umsetzung der Arbeit in drei Pilotstadtteilen gefördert hat.

Die passgenaue Arbeit in den Stadtteilen setzt die Kenntnis der Bevölkerungsstruktur voraus. Unter allen Beteiligten herrschte Einigkeit, dass Ansprechpartner im Stadtteil notwendig sind. Meinrad Schad, 1. Vorsitzender der Hanns Voith-Stiftung, sieht als grundlegende Aufgabe die Erzeugung eines Wir-Gefühles in der Bevölkerung an. Dazu ist Begegnung notwendig.

Es ist schwierig Ehrenamtliche zu gewinnen. Der persönliche Kontakt hilft dabei. Ehrenamtliche können nur zur Freiwilligenarbeit motiviert werden, wenn die Aufgaben klar umrissen sind. Der persönliche Nutzen für den Freiwilligen selbst muss erkennbar sein. Zukünftige Pensionäre anzusprechen wurde als eine von mehreren Möglichkeiten angesehen, wie Wirtschaftsunternehmen sich beteiligen könnten.
Einig war man sich am Ende, dass stabile Strukturen Zeit brauchen.

Veröffentlicht am 09. Juli 2018

Heidi hat Zeit-Party am Zanger Berg

Nach fast 50 Jahren als eine der „guten Seelen“ der Bäckerei Matzner ist Heidi Müller seit 01.07.2018 nicht mehr hinter der Theke anzutreffen.
Als Lehrling fing sie in den 60 Jahren an. Heidi Müller kennt viele Generationen Kunden und auch heute noch die meisten Bewohner des Zanger Bergs. Sie hatte und hat für jeden ein nettes Wort und ein offenes Ohr. Die ehemalige
Bäckereifachverkäuferin wird von den Bürgerinnen und Bürgern des Zanger Bergs geliebt und geschätzt.
Im Stadtteiltreff am Zanger Berg fand am Donnerstag dem 05.07.2018 eine Nachbarschafts-Party ihr zu Ehren statt.Viele Nachbarn*innen und ehemalige Kunden*innen gestalteten ein Plakate für Heidi, um Heidi zu danken und sie hochleben zu lassen. Vom Aquarell, einer Kuchen-Torten-Kollage bis zu selbst gemalten Bildern mit netten Worten gab es vieles.
Eine Nachbarin schrieb ein Gedicht für die Bäckersfrau. Der zum Gedicht passende Präsentkorb wurde übergeben.Bei selbstgebacken Apfelstrudel, Obst und Eiskaffee wurde viel geredet und gelacht.Über die netten Worte und Geschenke hat sich Heidi Müller sehr gefreut. Nach der Feier wurde jedes einzelne Bild von ihr persönlich von der Wand genommen und mit den Geschenken liebevoll eingepackt.

Hilde Nuss, eine Stadtteiltreff-Besucherin der ersten Stunde hatte an diesem Tag Geburtstag und wurde von Enkel und Urenkel ausgeführt. Direkt im Anschluss mischte sie sich unter die Feiernden, denn sie wollte auch an diesem Tag zu ihren „Freunden*innen“ an den Berliner Platz, wie jeden Montag und Donnerstag.

Alle Teilnehmenden wünschen sich noch viele solcher freudigen Ereignisse. Gemeinsam zu Lachen und zu Feiern verbindet und ist eine Bereicherung des Alltags!
Der Stadtteiltreff ist Montag und Donnerstag Nachmittag
von 14.30 -17.00 Uhr geöffnet.

Veröffentlicht am 29. Juni 2018

Gute Zusammenarbeit mit dem DRK Heidenheim

Im Rahmen des Projekts „In guter Nachbarschaft“ findet am Zanger Berg von Beginn an eine enge Zusammenarbeit mit mit dem DRK Heidenheim statt.
Einmal die Woche (Montag von 14.00-15.00 Uhr) findet in den Räumen am Berliner Platz 11 Senioren-Gymnastik statt. Frauen im Alter von 60-89 Jahren haben Spaß und 
halten sich fit bei den Übungsstunden von Ingrid Suckut, der ausgebildeten Übungsleiterin des DRK. 
Auch im Bereich Secondhand Bekleidung findet eine enge und gute Zusammenarbeit mit der DRK Kleiderkammer und dem DRK Kleiderladen „kleiderglück“statt.
Bei „Geben&Nehmen am Zanger Berg“ wird Vieles abgegeben, was nicht direkt wieder einen Abnehmer in der Nachbarschaft findet. Bekleidung, die nicht zur Saison passt oder schon längere Zeit hängt, wird an das DRK Heidenheim weitergegeben, da diese im Kreis die Spezialisten im Bereich Altkleider sind. Gut erhaltene aktuelle Ware geht in den Kleiderladen oder die Kleiderkammer.

Nicht mehr tragbare Bekleidung wird durch den KV SchwäbischGmünd der Wiederverwertung zugeführt.
Der Stadtteiltreff ist dankbar, dass diese Kleidersäcke nach Rücksprache direkt am Zanger Berg abgeholt werden.

Durch die nicht mehr vorhandenen DRK-Kleidercontainer im Stadtgebiet wird vermehrt Bekleidung bei „Geben&Nehmen“ abgegeben.
 

Veröffentlicht am 07. Mai 2018

Veröffentlicht am 09. April 2018

Frühling am Zanger Berg

Die Winterlandschaft in den Fenstern des Stadtteiltreffs am Zanger Berg musste weichen.

Viele fleißige Hände halfen damit schon von weitem zu sehen ist, dass der Frühling eingezogen ist.Gemeinsam wurden Blumen, Hasen und Schmetterlinge gebastelt, die zum Großteil jetzt die Fensterfront zieren.
Die Hasennester wurden noch vor Ostern mit nach Hause genommen, damit diese noch rechtzeitig gefüllt und für die Lieben versteckt werden konnten.

Veröffentlicht am 14. März 2018

Beratung durch Kreisabfallwirtschaftbetrieb

Erstmals fand in den Räumen des Stadtteiltreff Zanger Berg eine Beratung durch Mitarbeiter des Kreisabfallwirtschaftsbetriebs Heidenheim statt.
Bürgerinnen und Bürger konnten Fragen zu Gebührenabrechnung stellen, sich mehrsprachig über das richtige Sortieren von Abfällen informieren und erfuhren mehr über die Nutzung der Sperrmüllkarten.

Veröffentlicht am 14. Februar 2018

Fasching in den Stadtteilen

Am Mittelrain wurden mit viel Eifer Masken gebastelt. Auch Goliath der haarige beste Freund eines kleinen Mädchens erhielt die passende Ausstattung für den Fasching.

Auf dem Zanger Berg startetet zu Weiberfasching der DRK-Tanzkurs. Die Faschingsbegeisterten hielten sich in Grenzen.

Veröffentlicht am 26. Januar 2018

Mach mit, bleib fit!

In dieser Woche startete das DRK-Gesundheitsprogramm  „Fit bis ins Alter“ im Stadtteiltreff Zanger Berg. Begonnen wurde mit DRK-Gymnastik.

Mit zehn Teilnehmern war bereits die Schnupperstunde sehr gut besucht. Bei bester Stimmung wurde gescherzt und gelacht, aber auch der Sport kam nicht zu kurz.  Die vom DRK ausgebildete Übungsleiterin Ingrid Suckut leitet die Gruppe mit abwechslungsreichen Dehn- und Kräftigungsübungen an. Sie erklärte, dass geistige und körperliche Fitness Stürze verhindert und Sicherheit im Alltag bringt. Die Teilnehmer waren überzeugt und machten gerne mit.

Anschließend ließ die Gruppe den Nachmittag in geselliger Runde bei Kaffee und Kuchen ausklingen. „Neue Bekanntschaften schließen und Freundschaften pflegen, das fällt leicht in dieser Runde“, sagte eine Teilnehmerin.

Der Nachmittag war ein voller Erfolg und auch ein Zeichen dafür, dass Angebote gerne wahrgenommen werden.

Interessierte sind herzlich willkommen. Ein Einstieg in den wöchentlich stattfindenden Kurs ist jederzeit möglich.

DRK-Gymnastik (Training für Körper, Geist und Seele) immer montags von 14.00 – 15.00 Uhr im Stadtteiltreff Zanger Berg, Berliner Platz 11.

Veröffentlicht am 10. Januar 2018

Geschenke tauschen möglich

…und das nicht nur zur Weihnachtszeit. Das ganze Jahr können jetzt ungeliebte Geschenke, gut erhaltene funktionstüchtige Gegenstände, zu klein Gewordenes und alles andere was eine Person gut tragen kann beim Stadtteiltreff am Zanger Berg abgegeben und getauscht werden.
Aber auch ohne etwas zu bringen findet man das ein oder andere Schätzchen das man brauchen oder jemanden anderen eine Freude damit bereiten kann.  Die ersten kleine Gäste konnten sich so über zusätzliche Weihnachtsgeschenke freuen.
Für die Eltern hab es glückliche Kinderaugen ohne zusätzlichen Kosten.

Wer Lust hat mehr über das Projekt zu erfahren, etwas zu bringen oder mitzunehmen ist herzlich eingeladen. Immer Montag und Donnerstag von 14.30 – 17.00 Uhr ist geöffnet.

Stadtteilarbeit Mittelrain

Veröffentlicht am 17. Juli 2018

Menschen im Mittelrain vernetzen sich

Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter*innen des öffentlichen Lebens im Mittelrain waren von Brigitte Weber, Leiterin der Koordinierungsstelle „Ich für uns“ der Stadt Heidenheim und Evi Lattermann, Projektkoordinatorin „In guter Nachbarschaft“ vom Haus der Familie, zu einem Netzwerktreffen eingeladen.
Die Anwesenden waren sich einig, dass es sich im Mittelrain gut wohnen lässt. Sie wissen den Wert einer Nahversorgung durch Läden und Ärzte sowie den Ort der Begegnung im Ökumenischen Gemeindezentrum zu schätzen. Im Austausch zeigten sich allerdings auch künftige Herausforderungen, die es gilt gemeinsam anzugehen.

Die Schulleiterin der Mittlelrainschule, Lea Gnosa, teilte mit „90% der Kinder in den Regelklassen haben Deutsch nicht als Muttersprache“. Es sei schwer die Eltern der Kinder mit in den Schulalltag einzubinden. Damit Integration möglich ist, sollte es zu mehr Begegnung und Miteinander im öffentlichen Raum kommen.
Thomas Del Becaro, Leiter des CAP-Markt der AWO bittet um mehr Verständnis gegenüber seinen Mitarbeitern. Er erläuterte das Konzept des Cap-Marktes, der nur durch die Förderung der Arbeitsplätze Wirtschaftlichkeit ermöglicht. Um auch in 10 Jahren noch vor Ort zu sein braucht es Kunden und Umsatz. Er informiert die Anwesenden über den Lieferservice des Cap-Markts, der es auch weniger mobile Bewohner des Mittelrains ermöglicht in wohnortnähe einzukaufen. Er weist daraufhin, dass das Angebot der Ware auf den Standort und die Kundenstruktur abgestimmt wird und fordert dazu auf Wünsche und Anregungen zur Angebotsoptimierung seinen Mitarbeitern mitzuteilen.
Die Änderung der Bewohnerstruktur, die bisher sehr homogen war, ängstigt den ein oder anderen. Die Notwendigkeit aufeinander zu achten und auf Missstände aufmerksam zu machen erfordert Zivilcourage und das Mitwirken aller Bewohner.Als Ort für Begegnung ist das Ökumenische Gemeindezentrum für den Mittelrain wichtig. Zusätzlich Angebote und Veranstaltungen können dazu beitragen an einem generationenübergreifenden Miteinander mitzuwirken.Immer wieder wird klar, dass es mehr ehrenamtliche Helfer und Freiwillige braucht, die die vorhandenen guten Ideen mit umsetzten. Mehrere Teilnehmer sind sich einig, dass diese aus den unterschiedlichsten Gründen schwer zu finden seien.Baulich ist der Mittelrain mit seinen vielen Treppen und langen Wegen nicht seniorenfreundlich. Es fehlt an Sitzgelegenheiten.
Mehr über die Arbeit anderer Aktiver und deren Herausforderungen zu erfahren ist notwendig, um gemeinsame Ziele zu kennen und anzugehen. Damit dies gelingt braucht es Kontinuität. Das nächste Netzwerktreffen ist für November geplant.

Veröffentlicht am 13. Juni 2018

„Für Nachbarn aktiv werden“ – Start im Mittelrain

Die erste Informationsveranstaltung zu „Für Nachbarn aktiv werden“ fand vergangene Woche im Ökumenischen Gemeindezentrum am Mittelrain statt. Brigitte Weber, Leitung der Ehrenamtskoordinationsstelle „Ich für uns“ und Evi Lattermann, Projektkoordinatorin von „In guter Nachbarschaft“ stellten den rund 50 interessierten Teilnehmern das Konzept vor.
In den nächsten zwei Jahrzehnten wird die Zahl der Bürgerinnen und Bürger über 65 Jahre in Heidenheim um rund ein Drittel ansteigen. Schon jetzt gibt es in Heidenheim viele Mitbürgerinnen und Mitbürger, die zu Hause wohnen aber hin und wieder auf Unterstützung angewiesen sind. Ein Pflegedienst ist noch nicht notwendig und ein Handwerker wird eigentlich auch nicht gebraucht. Was tun wenn die Kinder nicht vor Ort wohnen oder es keine Angehörigen mehr gibt.

Die Stadt Heidenheim hat sich auf den Weg gemacht eine „fürsorgende Gemeinschaft“ zu werden. „Füreinander da sein, um gemeinsam den Alltag leichter zu meistern“ ist laut Brigitte Weber die Grundidee dahinter.
Zur Unterstützung von Mitbürgerinnen und Mitbürgern werden Menschen gesucht die bereit sind sich in ihrer Nachbarschaft zu engagieren. „Jede und jeder wird gebraucht“, betont Evi Lattermann „und jede und jeder kann etwas dazu beitragen.“

Neben kleinen handwerklichen Reparaturen können dies Botengänge, ein Unterstützung bei Verwaltungsaufgaben oder eine Begleitung zum Einkaufen, Arzt oder beim Spazieren sein. Auch ein Telefonanruf ist für jemanden, der das Haus nicht mehr verlassen kann, eine wunderbare Abwechslung.

Die Vermittlung erfolgt über die Zentrale im Bürgerhaus. Ehrenamtliche, die sich engagieren wollen, können in einem Erstgespräch festlegen, für welche Einsatzgebiete sie zur Verfügung stehen. Später werden sie für den Einsatz per Mail oder Telefon angefragt und können entscheiden, ob sie dafür bereit sind und ob es zeitlich passt. Bei ihrem Einsatz sind die Ehrenamtlichen über die Stadt Heidenheim versichert.

Die Ehrenamtskoordinationsstelle der Stadt Heidenheim „Ich für uns“ freut sich über Anfragen von Menschen, die sich für Ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger einsetzten wollen. Wer zwar Zeit hat aber noch keine Idee auf welchem Engagementgebiet er aktiv werden könnte, erhält ein ausführliches Beratungsgespräch mit verschiedenen Vorschlägen. Kontakt „Ich für uns“ 07321 327-1062“

Veröffentlicht am 06. Juni 2018

Jubiläums-Essen am Mittelrain

Bereits zum zehnten Mal luden engagierte Bürger vom Mittelrain ihre Mitbewohner zum gemeinsamen Mittagessen ins Ökumenische Gemeindezentrum ein. Fast 50 Personen folgten der Einladung und genossen ein frisch zubereitetes Drei-Gänge Menü.
Evi Lattermann vom Haus der Familie als Projektkoordinatorin in den Stadtteilen tätig, nutzte die Zeit zwischen dem Ratatouille und dem Erdbeertraum um den acht Ehrenamtlichen zu danken, die mittlerweile seit mehr als drei Jahren bei der Entwicklung ihres Stadtteils aktiv dabei sind.
Das nächste gemeinsame Mittagessen findet am Montag den 9.Juli um 12.00 Uhr wie immer im ÖGZ statt. Eine Anmeldung ist notwendig, damit die Mengen von den ehrenamtlichen Köchinnen bestimmt werden können.
Anmeldung im ÖGZ (in Liste eintragen) oder unter 0176 34678506 möglich.

Weitere Ehrenamtliche werden gesucht um mit „In guter Nachbarschaft“ weiter Projekte am Mittelrain umzusetzen. Die Ehrenamtskoordinationsstelle der Stadt Heidenheim „Ich für uns“ freut sich über Anfragen von Menschen, die sich für Ihre Mitbürger einsetzten wollen. Wer zwar Zeit hat aber noch keine Idee auf welchem Engagementgebiet er aktiv werden könnte, erhält ein ausführliches Beratungsgespräch mit verschiedenen Vorschlägen. Kontakt „Ich für uns“ 07321 327-1062.

Veröffentlicht am 04. April 2018

Kurz vor Ostern fand im Ökumenischen Gemeindezentrum am Mittelrain das gemeinsame Basteln für Ostern statt. Die Kinder nutzen die Zeit um alle mindestens ein Hasennestchen herzustellen und individuell zu gestalten. Die Freude war groß als die Osternester im Anschluss mit Eiern  und Hasen gefüllt werden konnten.

Beim nächsten Termin am 08.05.2018 von 15.30 – 17.00 Uhr werden gemeinsam Muttertagsgeschenke hergestellt.

Veröffentlicht am 20. März 2018

Mittelrainer Nachbarn laden ein

Veröffentlicht am 16. März 2018

Einladung zum gemeinsamen Basteln am Mittelrain

Veröffentlicht am 14. Februar 2018

Einladung an alle Mittelrainer

Veröffentlicht am 11. Januar 2018

Es hat gerade so gereicht

Am Montag den 08.01.2018 fand das erste gemeinsame Mittagessen am Mittelrain in diesem Jahr statt. Da das ÖGZ über die Weihnachtsfeiertage zu hatte und auch keine Café-Stube bisher stattgefunden hat, war es schwierig sich dieses mal rechtzeitig anzumelden.

Bis zum Mittwoch der Vorwoche gab es erst 16 angemeldete Teilnehmer. Die Ehrenamtlichen Veranstalter waren zu diesem Zeitpunkt etwas enttäuscht über die Resonanz. Nachdem die Einladung aber in den Heidenheimer Zeitungen erschienen ist, „Stammgäste“ persönlich eingeladen wurden (viele wussten gar nichts von dem Termin) und auch einige Gäste ohne Anmeldung zum Mittagessen kamen, wurde es dann doch eng.
Dank den fleißigen Köchinnen, dem flexiblen Helfer-Team und dem Teilen des ein oder anderen Bratapfel, den es zum Nachtisch gab, wurden alle satt.Die Veranstalter freuten sich über die Gäste, die schon zu Stammgästen geworden sind und aber auch über etliche neue Gesichter. Das nächste GEMEINSAME MITTAGESSEN AUF DEM MITTELRAIN finden am 19.02.2017 statt.
UM ANMELDUNG WIRD GEBETEN!!!!Entweder 14 Tage vorher in eine der Listen im ÖGZ eintragen oder bei Frau Lattermann, der Projektkoordinatorin, anrufen (Tel.: 0176 34678506).

Stadtteilarbeit Großkuchen

Veröffentlicht am 30. Oktober 2018

Großkuchen stellt sich vor

Gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern hat die Stadt Heidenheim erste Schritte zu einer „Caring Community“ unternommen. Über den Zeitraum von drei Jahren konnte in drei sehr unterschiedlich strukturierten Stadtteilen Projekte initiiert werden, die Menschen dabei unterstützen, möglichst lange selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden leben zu können.

Die Vision der gesellschaftlichen Veränderung ist groß. Das Miteinander und Füreinander soll selbstverständlich werden. Jeder soll wissen, dass er gebraucht wird und an der gesellschaftlichen Veränderung mitwirken kann.
Zum Abschluss der durch Fördergelder finanzierten Phase konnten Aktive der einzelnen Stadtteile die Entwicklung und das Engagement der anderen kennen lernen.

Am 06.10.2018 traf man sich dazu in Großkuchen.

Aktiven aus Großkuchen stellten der Gruppe vom Mittelrain den Wochenmarkt und das monatlich stattfindende Weißwurst-Frühstück vor. Die Bürgerinnen und Bürger aus Großkuchen teilten mit wie wichtig es sei immer wieder besondere Aktionen einzuplanen, um den Wochenmarkt für alle Zielgruppen interessant zu gestalten. „Solidaritätskäufe“ auch von Menschen, die ihre Wochen-Einkäufe mit dem Auto in den umliegenden Städten tätigen sind notwendig, um die Wirtschaftlichkeit zu sichern.

Die Gäste freuten sich an diesem Samstag über den angebotenen Zwiebelkuchen und den jungen Wein.
An einigen Marktsamstagen wird die Schwabschule zum Beispiel zur Bühne für Schul- oder der Kindergarten-Kinder. An diesen Tagen erreicht man auch Eltern und Großeltern, die den Markt am Samstag Morgen sonst nicht regelmäßig besuchen.

Das Einbinden verschiedener Generationen und Vereine wie zum Beispiel dem Obst- und Gartenbauverein sind ein Erfolgsfaktor.
Anton Bläßle als Vertreter der Großkuchenern präsentierte die Veränderungen der Schwabschule, die mit Geldern von „gemeinsam sind wir bunt“ möglich waren. Die zentral gelegene ehemalige Schule, kann durch die Anschaffungen mittlerweile von vielen Gruppen genutzt werden und bietet Equipment für Informationsveranstaltungen, Stehempfänge aber auch festliche Anläße für bis zu 70 Personen. Ein Dank ging an die Stadt Heidenheim, die Ehrenamtskoordinationsstelle und Evi Lattermann, die bei der Umsetzung unterstütz haben.

Veröffentlicht am 04. April 2018

Großkuchen feiert zweites Jubiläum

Mittlerweile ist es schon zwei Jahre her, dass im Rahmen des Pilotprojekts „In guter Nachbarschaft“ – Caring Community Heidenheim der Wochenmarkt in Großkuchen initiiert wurde. Jeden Samstag von 9.30 Uhr bis 10.30 Uhr werden vor der Schwabschule Produkte der Bäckerei Matzner, der Metzgerei Suhr sowie Obst- und Gemüse vom REAL  Markt Heidenheim angeboten. Am ersten Samstag im Monat findet zeitgleich ein Weißwurstfrühstück statt, dessen Bewirtung der Rentner- und Seniorenclub Großkuchen übernimmt.
Neben den Angeboten auf dem Markt haben die Bürger die Möglichkeit unter der Woche von Montag bis Freitag bei REAL telefonisch (Tel.: 07321 350-6420) oder per Mail (Mail: m8081@real.de) Bestellungen aufzugeben. Diese werden am darauffolgenden Samstag ohne Zusatzkosten bis vor die Haustür geliefert.
Zum zweijährigen Jubiläum besuchte Bürgermeister Domberg den Markt. Der Ortsvorsteher Herr Weber informierte ihn über die Aktivitäten in Großkuchen. Anschließend ließen sich beide wie viele Großkuchener Bürger an diesem Samstag in der Schwabschule Weißwürste schmecken.

Der Obst- und Gartenbauverein hatte einen Stand mit liebevoll hergestellter Osterdekoration. Der Erlös aus dem Verkauf ging an die Grundschule Großkuchen. Durch den Musikverein Großkuchen entstand ein feierlicher Rahmen zum zweijährigen Jubiläum.
Ein besonderer Dank gilt allenAktiven, die sich immer wieder besondere Aktionen für den Samstagmorgen auf dem Wochenmarkt einfallen lassen und damit für Kundschaft sorgen.

2017

Mitwirkung und Engagement

Veröffentlicht am 01. Dezember 2017

Sozialministerium vergibt Preisgeld nach Heidenheim

Der Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha und die Staatsekretärin Bärbl Mielich haben bei einer feierlichen Preisverleihung im Neuen Schloss in Stuttgart 53 Kommunen für ihre Ideen und Konzepte zur generationengerechten Quartiersentwicklung ausgezeichnet. Heidenheim hat für das Konzept „Caring Community“ ein Preisgeld in Höhe von 30.000 Euro erhalten.

Staatsekretärin Bärbl Mielich (links) mit Dorothee Raspel aus Heidenheim

Oberbürgermeister Bernhard Ilg sieht in diesem Preis eine gute Zwischenbilanz zu den bisher erreichten Ergebnissen: „Das Preisgeld ist darüber hinaus eine gute Grundlage für die Weiterführung des Projektes und die Ausdehnung über die drei Pilotquartiere Großkuchen, Mittelrain und Zanger Berg hinaus.“

Dazu passte Luchas Hinweis, dass im kommenden Haushalt insgesamt 12 Millionen Euro für die Landesstrategie „Quartier 2020 – Gemeinsam.Gestalten.“ eingestellt worden seien. Für ihn ist der diesjährige Ideenwettbewerb nur der Auftakt, um die Quartiersentwicklung in Baden-Württemberg in den nächsten Jahren weiter zu entwickeln und fortzuführen.

Insgesamt hatten sich 147 Kommunen aus dem ganzen Land an dem Wettbewerb beteiligt. Laut Mielich haben alle Bewerber gemeinsam, dass Kommune, zivilgesellschaftliche Partner und Bürgerschaft an einem Strang ziehen: „Damit sind Sie Pioniere und Vorbilder für andere Kommunen im Land, die sich ebenfalls auf den Weg machen wollen. Wir freuen uns jetzt schon darauf, zu sehen, wie sich Ihre Quartiere in den nächsten Jahren entwickeln.“
Den Preis für Heidenheim nahm Dorothee Raspel, Leiterin der Koordinierungsstelle für Bürgerschaftliches Engagement und Demografie „Ich für uns“ entgegen.

Die Preisträger mit Minister Lucha

Veröffentlicht am 21. September 2017

Heidenheim ist weitere zwei Jahre eine „Engagierte Stadt“

Heidenheim 21. September 2017. Heidenheim hat es geschafft und nimmt auch 2018/2019 am bundesweiten Netzwerkprogramm „Engagierte Stadt“ teil. Bereits seit 2015 gehörte Heidenheim zu den 50 ausgewählten Städten in Deutschland, in denen sich gemeinnützige Organisationen, die Kommune und die Wirtschaft gemeinsam vor Ort für bessere Strukturen im bürgerschaftlichen Engagement  einsetzen. Dafür erhält Heidenheim auch in den kommenden zwei Jahren eine finanzielle Förderung sowie ein umfangreiches Angebot an professioneller Beratung und Begleitung im Netzwerkprogramm „Engagierte Stadt“.

Joachim Feldmeyer (Vorsitzender Haus der Familie), Dorothee Raspel (Ich für uns) und Evi Lattermann (Projektverantwortliche)

„Wir freuen uns sehr über die Juryentscheidung und auf die weitere intensive Arbeit im Thema "Caring Community" mit unserem Kooperationspartner der Familienbildungsstätte" so Oberbürgermeister Bernhard Ilg. Das Haus der Familie hatte sich - in enger Kooperation  mit der Koordinierungsstelle "Ich für uns" Anfang des Jahres beworben.

In den drei Pilotquartieren Großkuchen, Mittelrain und Zanger Berg wurden schon erste Ergebnisse erzielt. Die Gelder fließen in die Verstetigung des Projektes.

Bewerben konnten sich für die Fortführung der Förderung alle 50 Engagierten Städte, die bereits seit 2015 an dem Programm teilgenommen haben. Getroffen hat die Entscheidung eine Jury bestehend aus den Förderpartnern des Netzwerkprogramms „Engagierten Stadt“. Sechs Stiftungen und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend  fördern das Gesamtprogramm bis Ende 2019 mit insgesamt zwei Millionen Euro. Die Besonderheit: Die Fördermittel fließen nicht in einzelne Leuchtturmprojekte. Gefördert wird ausschließlich der Aufbau von Kooperationen und Netzwerken vor Ort. Es geht darum, durch gemeinsames Wirken dauerhafte Strukturen für bürgerschaftliches Engagement zu schaffen, an denen die Kommunen, die gemeinnützigen Organisationen und die Wirtschaft beteiligt sind.

„Wir haben vor zwei Jahren mit dem Thema "Caring Community" Neuland betreten. Wir haben unsere Zielgruppen erweitert und haben als Haus der Familie nicht mehr nur für die jungen Familien im Fokus - nun ist auch die Generation 65+ dazu gekommen“, so Joachim Feldmeyer, 1. Vorsitzender der Familienbildungsstätte.

Auf die Engagierte Stadt  Heidenheim warten nun nicht nur Fördergelder, sondern eine breite Palette an professioneller Beratung und Begleitung durch die Programmpartner und die weiteren Teilnehmer im Netzwerkprogramm „Engagierte Stadt“:  Bundesweite Netzwerktreffen zählen ebenso dazu wie Webinare, Themen- und Methodenworkshops.
Das Programm

Dem Förderkonsortium des Netzwerkprogramms „Engagierte Stadt“ gehören in den nächsten zwei Jahren neben dem Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend die Bethe Stiftung, die Bertelsmann Stiftung, die Breuninger Stiftung, die Joachim Herz Stiftung, die Körber-Stiftung und die Robert Bosch Stiftung an. Die Engagierte Stadt ist 2015 als eine gemeinsame Initiative der Bertelsmann Stiftung, der BMW Stiftung Herbert Quandt, des Generali Zukunftsfonds, der Herbert Quandt-Stiftung, der Körber-Stiftung, der Robert Bosch Stiftung und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gestartet. Gemeinsam stellen sie dafür nicht nur Fördermittel, sondern auch Erfahrungen und Kompetenzen zur Verfügung.

Veröffentlicht am 11. September 2017

„Ich für uns“ bietet offene Beratung an

Unter dem Slogan „Engagement für eine starke Demokratie“ ist bundesweit am Wochenende die 13. Woche des bürgerschaftlichen Engagements gestartet.

Über 700 Menschen haben sich schon von „Ich für uns“ beraten lassen und einen Weg ins Engagement gefunden.

Veröffentlicht am 12. Mai 2017

Hohe Würdigung für Helden des Alltags

Hoher Besuch im Congress Centrum: Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel kam nach Heidenheim, um das Ehrenamt zu würdigen.

Foto: Oliver Vogel

Mehr als 1000 Ehrenamtliche waren zu der gemeinsamen Veranstaltung von Stadt und Landkreis Heidenheim gekommen, bei welcher vier Vertreter des Ehrenamts ihre Arbeit vorstellten und mit der Kanzlerin, Landrat Thomas Reinhardt und Oberbürgermeister Bernhard Ilg ins Gespräch kamen. Die richtigen Argumente für die Reise der Bundeskanzlerin nach Heidenheim hatte der Bundestagsabgeordnete Roderich Kiesewetter gefunden. Diese Argumente für das besondere ehrenamtliche Engagement wie auch den strukturierten Aufbau von Netzwerken im Kreis Heidenheim, seien offenbar überzeugend gewesen, so der Oberbürgermeister bei der Begrüßung der Gäste.

Ilg zufolge gibt es Vereine und die Förderung des Bürgerengagements zwar überall in Baden-Württemberg, verwies aber gleichzeitig auf einen entscheidenden Unterschied: „Was wir in Heidenheim offensichtlich besser hinbekommen und auch früher angepackt haben als andere, ist der organisierte Aufbau von Strukturen und die Entfaltung von Partnerschaften und Netzwerken.“ Er belegte diese Aussage mit dem Hinweis auf das „Integrationszentrum Heidenheim“, in dem die
Flüchtlingsbetreuung von allen zuständigen Stellen koordiniert stattfindet. Dieses Modell sei beispielgebend für ganz Deutschland.

Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigte sich beeindruckt von der großen Zahl an Ehrenamtlichen, die ins Congress Centrum gekommen waren – und das, obwohl sie wisse, dass das Ehrenamt in Baden-Württemberg tief verankert sei. Das Ehrenamt sei ein Gewinn für die Gesellschaft.

Welche Bedeutung das Ehrenamt hat, wurde an diesem Nachmittag von allen Rednern vielfach betont. Was das Ehrenamt in der Praxis leistet und wo bisweilen der Schuh bei den Ehrenamtlichen drückt, schilderten Uli Steeger (Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbands Heidenheim), Dorothee Raspel (Koordinierungsstelle Bürgerschaftliches Engagement und Demografie „Ich für uns“ der Stadt Heidenheim), Dr. Peter Wengefeld (Freundeskreis Asyl im Landkreis Heidenheim) und Dr. Volker Wiedenmann (Vorsitzender Heidenheimer Sportbund 1846 e.V.).

In der Podiumsdiskussion zeigte die Bundeskanzlerin besonders an den Hürden, denen sich das Ehrenamt gegenübersieht, großes Interesse. Gleichzeitig machte sie aber auch deutlich, dass jede Form von Rechtssicherheit, beispielsweise bei der Unfallversicherung oder beim Kinder- und Jugendschutz, auch Regelungen mit sich bringe. Das richtige Maß zu finden sei hierbei schwierig. Auch auf den Wunsch nach mehr praktischer Wertschätzung für das Ehrenamt ging sie gezielt ein – für besonders wichtig hält sie regionale Anerkennungen, beispielsweise ermäßigte Kulturangebote, wie sie in vielen Kommunen bereits umgesetzt werden.

Bildergalerie zum Ehrenamtstag in Heidenheim mit Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel

Fotos: Oliver Vogel

Oberbürgermeister Bernhard Ilg (rechts), Landrat Thomas Reinhardt (2.v.r.) und MdB Roderich Kieswetter (links) begrüßen die Bundeskanzlerin vor dem Heidenheimer Congress Centrum
Die Bundeskanzlerin war auf Einladung von MdB Roderich Kiesewetter (links) nach Heidenheim gekommen.
Nach den ersten offiziellen Fotos unterzeichnete Bundeskanzlerin die Goldenen Bücher der Stadt Heidenheim und des Landkreises Heidenheim.
Vor rund 1000 geladenen Gästen - hauptsächlich aus dem Ehrenamt - sprach Angela Merkel über die hohe Bedeutung des Ehrenamts für die deutsche Gesellschaft.
Dr. Hendrik Rupp (v.r.n.l.) moderierte die Podiumsdiskussion mit Dorothee Raspel (Koordinierungsstelle Bürgerschaftliches Engagement Ich für uns), Oberbürgermeister Bernhard Ilg, Dr. Volker Wiedenmann (Vorsitzender Heidenheimer Sportbund 1846 e.V.), Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, Uli Steeger (Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbands Heidenheim), Lamdrat Thomas Reinhardt und Dr. Peter Wengefeld (Freundeskreis Asyl Landkreis Heidenheim). 
Landrat Thomas Reinhardt überreichte der Bundeskanzlerin abschließend einen Präsentkorb.

Veröffentlicht am 10. April 2017

Bundeskanzlerin Dr. Merkel gibt dem Ehrenamt die Ehre

Die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel kommt am Donnerstag, 11. Mai, zu einem Ehrenamtsempfang nach Heidenheim. Gastgeber im Congress-Centrum sind Oberbürgermeister Bernhard Ilg und Landrat Thomas Reinhardt. Stadtverwaltung und Landratsamt werden dazu Repräsentanten aus den Bereichen Ehrenamt und Bürgerschaftliches Engagement in großer Zahl eingeladen.

Nach den Grußworten und der Ansprache der Bundeskanzlerin kommen Vertreter des Ehrenamts selbst zu Wort und berichten kurz von ihren Projekten. Aus diesen Impulsvorträgen entwickelt sich dann eine Podiumsdiskussion, ehe die Bundeskanzlerin ihr Fazit zieht.

Landrat Thomas Reinhardt verweist auf die Flüchtlingshilfe als eines von vielen Beispielen für die Breite des bürgerschaftlichen Engagements im Landkreis Heidenheim, denn gerade hier sei in kurzer Zeit ein riesen Netzwerk mit rund 1000 Ehrenamtlichen entstanden. Das Begegnungszentrum Migration und Ehrenamt des Landkreises in der ehemaligen Waldkirche werde gerade auch von den Ehrenamtlichen mit Leben erfüllt. Der außerordentliche uneigennützige Einsatz der Ehrenamtlichen in Vereinen, Organisationen oder etwa im sozialen Bereich dürfe nicht als selbstverständlich wahrgenommen werden. Der Ehrenamts-Empfang sei ein Dank für das Engagement der zahlreichen Ehrenamtlichen, die über die Landkreisgrenze hinaus eine Vorbildfunktion übernehmen, so der Landrat, der dem Bundestagsabgeordneten Roderich Kiesewetter dafür dankt, dies bis nach Berlin getragen zu haben.

Oberbürgermeister Bernhard Ilg fühlt sich mit dem Besuch der Bundeskanzlerin darin ermutigt, auf dem Weg in die generationengerechte Stadt weiter voranzugehen. In Kontakten mit Vertretern von Behörden und Institutionen stoße das Beispiel der Stadt Heidenheim, zuletzt beim Bürgermeister-Treffen im Bundesfamilienministerium zum Thema „Engagierte Stadt“, auf starkes Interesse und auf große Zustimmung. Die Koordinierungsstelle für Bürgerschaftliches Engagement „Ich für uns“ oder das von der Stadt erworbene und vom Landkreis betriebene „Integrationszentrum Heidenheim“ für die behördenübergreifende Flüchtlingsarbeit gelten nach Ilgs Eindruck landes- und bundesweit als beispielgebend.

Veröffentlicht am 08. Januar 2017

Heidenheim als sozialste Stadt

1000 Personen folgten der Einladung von Oberbürgermeister Bernhard Ilg zum Bürgerempfang in das Congress-Centrum. Dabei stand nicht nur ein Ausblick auf die Politik des gerade begonnenen Jahres und der ferneren Zukunft auf dem Programm, sondern auch die Ehrung verdienter Mitbürgerinnen und Mitbürger.

Besser leben, besser wohnen und besser arbeiten. Dieses Versprechen will die Stadt Heidenheim gegenüber den eingesessenen und den neu hinzugekommen Einwohnern laut Ilg auch weiterhin einlösen. Sei es durch einen kommunalen Ordnungsdienst oder durch den Rathausumbau sowie das Projekt "Auf gute Nachbarschaft“. Auf diese Weise soll Heidenheim zur sozialsten Stadt in der Region und darüber hinaus werden.

„Eine Stadt ist Arena und Retorte des Wandels und in ständiger Bewegung“, so Ilg und nannte als Beispiel die neue Stadtbibliothek. Auch für die Achse rund um das Rathaus, die Stadtbibliothek und die Christianstraße zeichnet sich ein Wandel ab. Für den Innenstadttunnel gibt es neue Chancen.

Ilg dankte engagierten Mitbürgerinnen und Mitbürgern durch verschiedene Auszeichnungen:
Eberhard Colditz, seit der Gründung 1994 Vorsitzender des Fördervereines der Musikschule unterstützt mit seiner Tätigkeit nicht nur die musikalische Bildung, sondern bringt die Musik auch in die Öffentlichkeit. Außerdem initiiert er zahlreiche Aktivitäten, wie beispielsweise den Kammermusikwettbewerb oder die erste Bläserklasse in Heidenheim. Als Dank erhielt Colditz die Ehrenamtsmünze für Vereinsvorsitzende.

Seit mehr als 20 Jahren engagiert sich Barbara Härtl ehrenamtlich im Diakonischen Werk. Zunächst im Bereich der ambulanten Sterbebegleitung, anschließend im Diakonieladen. Dabei ist es Härtl ein Anliegen, den Menschen Würde und Wert zu geben. Für das mit hohem Verantwortungsbewusstsein und Mitmenschlichkeit getragene Engagement nahm Härtl die Ehrenamtsnadel in Gold entgegen.

Kampfsport trifft soziale Verantwortung. Unter diesem Motto lässt sich die Arbeit der Gruppe „Start e.V.“ zusammenfassen. Die Leiter Eduard und Juri Marker haben sich dem Kampfsport Sambo verschrieben, der sich aus den effektivsten Techniken verschiedener Kampfsportarten zusammensetzt. Mit seinem Angebot erreicht „Start e.V.“ viele Spätaussiedler und setzt sich als multifunktionaler Integrationsverein ehrenamtlich, aktiv und erfolgreich für jugendliche Migranten ein. Mit einer Urkunde und einem finanziellen Zuschuss bedankte sich das Stadtoberhaupt.

Seit einigen Jahren werden beim Bürgerempfang auch Unternehmen für vorbildliches Engagement geehrt. Unternehmen, die sich als Bürger der Stadt verstehen und mit ihren Ressourcen und Talenten einbringen. Eine solche Unternehmerin ist auch Christiane Majer-Allgeier als Chefin der Königsbräu. Vereine vor Ort, Kirchen und Stadtlauf profitieren von der Großzügigkeit der Unternehmerin. Oggenhausen verdankt ihr eine Vielzahl von Aktivitäten. Eine Urkunde dokumentiert ihr Engagement.

Etwa 80 Jugendliche vertraten den Neuen Kammerchor Heidenheim. Der Chor ist international erfolgreich und wird mit Preisen überschüttet. Dafür investieren die Sängerinnen und Sänger einen Großteil ihrer Freizeit in Proben und Konzertreisen. Dies tun sie mit Leidenschaft und Herzblut. Das Singen macht den jungen Leuten Spaß und sie begeistern ihre Zuhörer. Dies haben sie bei einem anschließenden Auftritt bewiesen. Mit einer Urkunde und einer Spende drückte Ilg seine Anerkennung aus.
Als Ohren- und Augenschmaus bereicherten der Musikverein Oggenhausen und die Showgruppe der Rhythmischen Sportgymnastik die Neujahrsveranstaltung der Stadt.

Videos der Geehrten

In guter Nachbarschaft - wie funktioniert das?

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Eberhard Colditz – Bürgerempfang Heidenheim 2017

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Barbara Härtl – Bürgerempfang Heidenheim 2017

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Start e. V. Heidenheim – Bürgerempfang Heidenheim 2017

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Königsbräu Oggenhausen – Bürgerempfang Heidenheim 2017

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Neuer Kammerchor Heidenheim – Bürgerempfang Heidenheim 2017

Kontakt

Stadt Heidenheim
Demografie und Gesellschaft
Grabenstr. 19
89522 Heidenheim